Warum Grießbrei mehr Schaden als Nutzen bringt

Warum Grießbrei mehr Schaden als Nutzen bringt

Haben Sie jemals Rezepte gesehen, zum Beispiel für zucker- und mehlfreie Quarkkäse, in denen stolz Grieß als Zutat aufgeführt wird? Viele glaubten aufrichtig, dass ein Gericht automatisch gesünder oder sogar diätetisch wird, wenn man einfach normales Weißmehl durch Grieß ersetzt. Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler können über solche Überzeugungen jedoch nur schmunzeln.

Tatsächlich ist Grieß praktisch dasselbe wie Weizenmehl, nur mit etwas gröberem Mahlgrad. Beide Produkte werden aus demselben Weizenkorn hergestellt. Wenn Sie also Grieß zu Ihrem Auflauf hinzufügen, fügen Sie dieselben schnell verdaulichen Kohlenhydrate hinzu, nur in einer anderen Form.

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Der Trugschluss der „gesunden“ Alternative

Warum Grieß nicht die Wahl ist, die Sie erwarten

Für eine Person mit einem gesunden Körper und einem aktiven Lebensstil werden weder Weizenbrei, noch Mehl, noch Grieß Schaden anrichten, da Weizen an sich schon viel Protein enthält. Es gibt jedoch einen Grund, warum Grieß heute als „leeres“ Getreide bezeichnet wird.

Während der Verarbeitung wird das Korn von der Schale und dem Keim befreit, die alle Vitamine und Ballaststoffe enthalten. Übrig bleibt nur der stärkehaltige Teil, der vom Körper sehr schnell aufgenommen wird. Deshalb hat Grieß einen hohen glykämischen Index, der zu einem starken Blutzuckeranstieg unmittelbar nach dem Essen führt. Das ist, als würde man einem Rennwagen unbehandelten billigen Kraftstoff geben – er mag kurzfristig beschleunigen, richtet aber auf Dauer mehr Schaden an.

Wann Grieß wirklich problematisch wird

Darum sollten Sie vorsichtig sein

Besonders vorsichtig mit Grieß und Gerichten daraus sollten Menschen sein, die eine bestätigte Glutenunverträglichkeit haben (diese Krankheit heißt Zöliakie). Auch dieses Getreide kann zu einem Problem für diejenigen werden, die mit Diabetes oder Insulinresistenz kämpfen. Da Grieß frei von Ballaststoffen ist, die die Aufnahme von Kohlenhydraten verlangsamen würden, erhöht er sofort den Insulinspiegel. Dies ist vergleichbar mit einem Pingpong-Spiel des Zuckerspiegels – ein schneller Aufstieg, gefolgt von einem Absturz.

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Praktischer Rat: Eine bessere Wahl für Ihre Gesundheit

Wenn Sie also auf Ihre Figur oder Ihren Blutzuckerspiegel achten, ist es besser, Grieß durch komplexe Kohlenhydrate zu ersetzen, die länger satt machen und keine „Zucker-Achterbahn“ verursachen. Selbst normales Mehl enthält mehr Ballaststoffe, weshalb es besser ist, dieses hinzuzufügen, selbst wenn Sie an Ihre Ernährung denken.

Was sind Ihre Lieblingsalternativen, wenn Sie Lust auf etwas Ähnliches wie Grießschmarrn haben?

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