5 alltägliche Dinge, die dein Zuhause sofort unordentlich aussehen lassen (und wie du sie meisterst)

5 alltägliche Dinge, die dein Zuhause sofort unordentlich aussehen lassen (und wie du sie meisterst)

Du hast gerade erst das Haus auf Vordermann gebracht, doch irgendwie wirkt es immer noch chaotisch? Das Gefühl kennen viele von uns. Oft sind es gar nicht die großen Dinge, die für Unordnung sorgen, sondern unscheinbare Alltagsgegenstände, die unsere Wohnräume im Handumdrehen unaufgeräumt erscheinen lassen. Doch keine Sorge, diese visuellen Störtfriede lassen sich mit einfachen Tricks bändigen, damit dein Zuhause endlich die Ruhe und Ordnung ausstrahlt, die du dir wünschst.

1. Der Papierkrieg: Wenn Briefe und Zettel überhandnehmen

Nach dem Posteingang landet die Werbung meist direkt im Altpapier, aber Rechnungen und wichtige Briefe? Die landen oft erstmal auf dem Küchentisch oder dem Schreibtisch. Dort sammeln sie sich schnell zu unschönen Stapeln, die sofort einen ungepflegten Eindruck hinterlassen. Das fiel mir besonders in der Vorweihnachtszeit auf, als die Flut an Prospekten unsichtbar im Raum präsent war.

Die Lösung für den Papierkram:

  • Schaffe einen festen Platz für eingehende Post, zum Beispiel einen eleganten Briefständer auf dem Schreibtisch.
  • Blocke dir einen festen Termin pro Woche für „Papierkram“, um Rechnungen zu bezahlen und wichtige Dokumente abzulegen.
  • Tische sind zum Leben da, nicht zur Lagerung von Papierstapeln. Sie sollten nur Deko wie Vasen tragen.

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2. Das Mysterium der verlorenen Dinge: Fehlen feste Plätze?

Ein Zeichen von echter Ordnung: Jeder Gegenstand hat seinen festen Platz. Das gilt für Küchenutensilien genauso wie für Schuhe im Flur. Doch oft vergessen wir die kleinen Dinge: Wo gehört die Fernbedienung hin? Wohin mit den Schlüsseln, nachdem man sie abgestellt hat?

So gibst du Dingen ein Zuhause:

  • Kleine, kompakte Tabletts für Fernbedienungen, Schlüssel oder Schmuck am Nachttisch können Wunder wirken.
  • Nutze Schubladenteiler, damit auch Kleinteile systematisch verstaut werden können.
  • Überlege dir bei jedem neuen Gegenstand in deinem Haushalt: Wo wird er dauerhaft leben?

3. Deko-Flut: Zu viel des Guten

Dekoration macht ein Zuhause erst richtig gemütlich und persönlich. Aber Achtung: Zu viele kleine Gegenstände auf einmal können schnell überladen und unruhig wirken. Ich musste selbst lernen, dass weniger oft mehr ist, wenn es um Dekorationsgegenstände geht.

Weniger ist mehr bei der Deko:

  • Tausche deine Dekorationen regelmäßig aus, anstatt alles gleichzeitig aufzustellen.
  • Wähle ein paar wenige, dafür aber wirkungsvolle Stücke, die den Raum bereichern.
  • Der „Ausmist-Test“: Nimm alles an Deko aus dem Raum, was du nicht unbedingt brauchst. Stelle dann nur das zurück, was dir wirklich wichtig ist und zum Gesamtbild passt.

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4. Offener Stauraum, der überquillt

Regale sind toll, um schöne Bücher oder dekorative Dosen zu präsentieren. Aber wenn sie bis zum Bersten gefüllt sind, wirken sie schnell chaotisch. Ähnlich verhält es sich mit Küchenarbeitsplatten, auf denen zu viele Geräte und Utensilien stehen.

Ordentliche Regale und Arbeitsflächen:

  • Reduziere den Inhalt deiner Regale. Lass bewusst Lücken, damit sie nicht überladen wirken.
  • Küchengeräte, die du nicht täglich nutzt, gehören in den Schrank oder die Schublade.
  • Stelle auf Arbeitsflächen nur das ab, was du wirklich oft brauchst und achte auf genügend freie Fläche.

5. Die bunte Sammlung am Kühlschrank

Terminzettel, Einkaufslisten, Postkarten von Freunden – der Kühlschrank scheint für viele der perfekte Ort zu sein, um alles Wichtige und Schöne am Kühlschrank zu „parken“. Doch die bunte Mischung an Farben und Formen sorgt oft für Unruhe und lässt die Küche unordentlich wirken.

Kreative Lösungen für Notizen und Erinnerungen:

  • Trage Termine direkt in deinen digitalen Kalender ein.
  • Bewahre Einkaufslisten in deinem Portemonnaie auf oder nutze eine App.
  • Wenn du Fotos und Postkarten aufhängen möchtest, wähle gezielt deine Lieblingsstücke aus und rahme sie oder nutze eine dezente Fotowand, anstatt alles an den Kühlschrank zu klatschen.

Ordnung im Zuhause ist kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis kleiner, bewusster Entscheidungen im Alltag. Welche dieser alltäglichen Stolperfallen erkennst du in deinem Zuhause wieder?

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