Der Grund, warum du dein Zuhause nie richtig aufräumst (und so wirst du es los)

Der Grund, warum du dein Zuhause nie richtig aufräumst (und so wirst du es los)

Jedes neue Jahr beginnt für viele mit dem festen Vorsatz: Jetzt wird ausgemistet und die Wohnung auf Vordermann gebracht. Doch kaum hat man angefangen, scheint die Motivation schon wieder zu schwinden. Warme Gedanken an Ordnung verpuffen, wenn man vor einem Berg von Dingen steht und nicht weiß, wo man anfangen soll. Das ist frustrierend und führt oft dazu, dass man lieber gar nicht erst beginnt.

Das eigentliche Problem liegt oft in unrealistischen Erwartungen. Wir nehmen uns zu viel vor und sind dann von der schieren Menge überfordert. Doch ich habe eine Methode gefunden, die das Chaos besiegt und dabei deinen Energielevel schont: Die 20/10-Methode.

Warum übergroße Aufräumziele scheitern

Die Theorie klingt immer so gut: „Ich räume das ganze Haus auf!“ Doch in der Realität stellt man schnell fest, dass 20 Schränke und drei Tage nicht ausreichen. Schnell verfällt man in einen Teufelskreis aus Anfangen, Überfordertsein und Aufgeben.

Gerade wenn eine scheinbar schnelle Aufgabe sich als zeitraubendes Projekt entpuppt, ist die Lust am Weitermachen schnell dahin. Unbewusst setzen wir uns Ziele, die wir gar nicht erreichen können.

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Die 20/10-Methode: Mein Gamechanger für ein ordentliches Zuhause

Um diesem Kreislauf zu entkommen, nutze ich seit einiger Zeit die einfache, aber geniale 20/10-Methode von Rachel Hoffman. Sie ist wie gemacht für alle, die große Aufgaben scheuen und bei jedem Gedanken ans Aufräumen schon die Augen verdrehen.

So funktioniert die simple Regel

Das Prinzip ist kinderleicht und unglaublich effektiv:

  • 20 Minuten konzentriertes Aufräumen oder Putzen.
  • 10 Minuten wohlverdiente Pause.

Hast du das Gefühl, noch nicht fertig zu sein und deine Energie reicht noch aus? Dann starte einfach einen neuen 20-Minuten-Zyklus. So entsteht ein angenehmer Rhythmus, der dich voranbringt, ohne dich auszulaugen.

Der Clou an der Sache

20 Minuten sind kurz genug, um dich nicht abzuschrecken, aber lang genug, um spürbare Ergebnisse zu erzielen. Die anschließenden 10 Minuten Pause sind entscheidend, um Erschöpfung und Frust vorzubeugen.

Dabei ist es wichtig, dass du dir einen Timer stellst und nach Ablauf der 20 Minuten wirklich aufhörst. Egal, wie weit du gekommen bist. Rachel Hoffman erklärt, dass diese begrenzte Zeit dich motiviert, deine Aufräumzeit effizienter zu nutzen.

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Das hilft dir enorm, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir alle kennen das: Man will nur kurz aufräumen und plötzlich surft man auf Instagram oder sortiert fünf Dinge neu, die eigentlich gar nicht dran waren. Genau das verhindert die 20/10-Methode.

Vielseitig einsetzbar: Nicht nur für den Frühjahrsputz

Die gute Nachricht: Diese Methode kannst du auf fast alle Bereiche deines Lebens übertragen:

  • Küche auf Vordermann bringen
  • Wäscheberge sortieren
  • Papierkram erledigen
  • Das Bad blitzblank putzen
  • Den Kleiderschrank ausmisten

Die 20/10-Methode eignet sich perfekt für kleine, alltägliche Aufgaben zwischendurch, aber auch für größere Projekte. Bei denen kannst du die Aufräum-Slots einfach auf mehrere Tage verteilen und die Aufgabe zwischendurch ruhen lassen.

So bleibt dein Zuhause ordentlich und dein Nervenkostüm intakt. Was sind deine größten Aufräum-Herausforderungen?

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