Warum Ihre Fenster im Winter "weinen", aber nur ein Trick hält sie wirklich trocken

Warum Ihre Fenster im Winter „weinen“, aber nur ein Trick hält sie wirklich trocken

Im Winter haben viele Hausbesitzer in Österreich mit einem hartnäckigen Problem zu kämpfen: Kondenswasser an den Fenstern. Kaum ist das eine Malheur beseitigt, taucht es schon wieder auf. Die schlimmste Befürchtung ist dabei nicht nur die ständige Feuchtigkeit, sondern auch die Gefahr von Schimmelbildung. Das kann nicht nur Ihre Gesundheit beeinträchtigen, sondern auch ein echtes Loch in Ihr Budget reißen.

Wir haben uns verschiedene Lösungsansätze angesehen und dabei eine Methode entdeckt, die fast alle anderen in den Schatten stellt. Aber bevor wir zum Geheimtipp kommen, hier eine bewährte Methode, die Sie sofort anwenden können.

Die einfache Lösung für dauerhaft trockene Fenster

Viele greifen zu Haushaltsmitteln und sind oft frustriert, wenn die Feuchtigkeit schnell zurückkehrt. Wir haben eine einfache Mischung aus zwei gängigen Zutaten gefunden, die Ihre Fenster erstaunlich lange trocken hält. Sie benötigen nur eine geringe Menge davon.

Was Sie dafür brauchen:

  • Spiritus (Alkohol)
  • Glycerin

Die richtige Mischung ist entscheidend: Verwenden Sie ein Verhältnis von 10 Teilen Spiritus zu 1 Teil Glycerin. Mischen Sie diese beiden Flüssigkeiten gründlich. Tragen Sie die Lösung dann mit einem sauberen, trockenen Tuch sanft auf die Glasfläche auf. Reiben Sie es gut ein. Sie werden überrascht sein, wie lange Ihre Fenster danach frei von Kondenswasser bleiben.

Warum Ihre Fenster im Winter

Feuchtigkeit bannen, bevor sie entsteht

Doch nicht nur die direkte Behandlung der Fenster ist wichtig. Auch die Umgebung spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, überschüssige Feuchtigkeit im Raum zu reduzieren. Eine einfache Maßnahme kann hier schon Wunder wirken.

Der Salz-Trick gegen feuchte Luft

Um zu verhindern, dass sich Feuchtigkeit erstmal auf dem Fensterbrett sammelt, stellen Sie eine kleine Schüssel mit Salz und einigen Lorbeerblättern in die Nähe des Fensters. Salz ist ein exzellenter Feuchtigkeitsbinder, der die Luft im Raum entzieht. Die Lorbeerblätter hingegen helfen dabei, eventuell vorhandene Schimmelsporen zu bekämpfen.

Wichtig: Trocknen Sie das Salz gelegentlich, damit es seine volle Wirkung behält. So sorgen Sie dafür, dass die Luft aktiv entfeuchtet wird.

Ein tägliches Ritual, das alles verändert

Es gibt einen einfachen, aber unglaublich effektiven Tipp, den viele erfahrene Hausfrauen beherzigen und der oft unterschätzt wird: Regelmäßiges Lüften. Manchmal sind es die simpelsten Gewohnheiten, die den größten Unterschied machen.

Warum Ihre Fenster im Winter

Nur 15 Minuten täglich können Ihr Problem mit Kondenswasser drastisch reduzieren. Durch das Lüften entweicht überschüssige Feuchtigkeit, die sich über Nacht durch Atmen, Kochen oder Wäschewaschen angesammelt hat. Dies hilft, das Raumklima zu regulieren und beugt der Bildung von Kondenswasser vor.

Weitere Details, die Sie beachten sollten

Neben diesen Methoden gibt es noch ein paar weitere Kleinigkeiten, auf die Sie achten können. Oft sind es subtile Dinge, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Vorhänge richtig positionieren: Übermäßig breite Vorhänge, die den Bereich über der Heizung komplett verdecken, können die Luftzirkulation behindern. Wenn die warme Heizungsluft nicht ans Fensterglas gelangen kann, bildet sich eine kalte Oberfläche, auf der sich Feuchtigkeit leicht absetzt.

Weniger ist mehr auf dem Fensterbrett: Eine üppige „Blumenplantage“ auf dem Fensterbrett mag schön aussehen, aber Pflanzen geben ebenfalls Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Gerade im Winter kann das das Kondenswasserproblem verschärfen.

Diese einfachen Tricks können Ihre Situation mit Fensterkondenswasser erheblich verbessern. Haben Sie auch einen Geheimtipp, der Ihnen geholfen hat?

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