Kleiderschrank aufräumen: Mit diesen 6 Schritten schaffst du endlich Ordnung

Kleiderschrank aufräumen: Mit diesen 6 Schritten schaffst du endlich Ordnung

Dein Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und du findest nie das, was du suchst? Dieses Chaos kann nicht nur frustrierend sein, sondern auch deinen gesamten Morgen ruinieren. Viele Menschen scheuen sich davor, ihrenKleiderschrank anzupacken, weil es überwältigend wirkt. Doch die gute Nachricht ist: Mit den richtigen Strategien ist das Aufräumen und Organisieren deines Kleiderschranks einfacher als du denkst und das Ergebnis wird dich überraschen!

Schritt 1: Radikal ausmisten – Dein Kleiderschrank atmet auf

Der häufigste Grund für ein Kleiderschrank-Chaos ist schlichtweg zu viel Inhalt. Wir neigen dazu, Dinge aufzuheben, die wir kaum noch tragen. Ordnungsexperten sind sich einig: Ohne Aussortieren geht es nicht. Viele Teile, die wir besitzen, passen nicht mehr, gefallen uns nicht oder sind beschädigt. Sie nehmen wertvollen Platz weg und verstecken deine Lieblingsteile.

Mein Tipp in der Praxis: Nimm dir den ganzen Kleiderschrank vor. Räume alles auf dein Bett oder den Boden. Sortiere jetzt grob nach Kategorien wie T-Shirts, Pullover, Hosen. Wenn du alles vor dir siehst, löst das oft einen kleinen Schock aus – und macht das Aussortieren leichter. Frage dich zu jedem Teil ehrlich: „Brauche ich das noch? Macht es mir Freude?“ Wenn die Antwort „Nein“ ist, verabschiede dich davon.

  • Trenne dich von Kleidung, die nicht mehr passt oder gefällt.
  • Repariere beschädigte Teile oder gib sie weg.
  • Nutze die „Joy-KonMari“-Methode: Behalte nur, was wirklich Freude bereitet.

Zusatz-Tipp: Bei dieser Gelegenheit kannst du den Schrank auch gleich gründlich auswischen. Du wirst staunen, wie viel Staub und Schmutz sich ansammelt – und wo sich Motten einnisten könnten!

Schritt 2: Gleiches zu Gleichem – Zonen schaffen

Nach dem Ausmisten ist es Zeit, die verbleibende Kleidung sinnvoll zu verstauen. Teile deinen Schrank in Zonen ein, basierend auf der Art der Aufbewahrung (Stangen, Regale, Schubladen) und deiner Reichweite. Dinge, die du täglich trägst, gehören an die leicht zugänglichen Stellen.

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So geht’s: Gruppiere deine Kleidung nach Art. Alle Kleider auf eine Kleiderstange, alle Jacken auf eine andere. Das ist nicht nur übersichtlicher, sondern sieht auch ordentlicher aus. Wenn du nicht alleine wohnst, könnt ihr auch die Kleidung beider Personen nach Kategorien organisieren (z.B. alle Hosen zusammen, aber auf verschiedenen Regalen).

  • Ordne Kleidung nach Typ (Hosen, Oberteile, Kleider).
  • Nutze leicht zugängliche Bereiche für häufig getragene Stücke.
  • Teilt gegebenenfalls den Raum mit deinem Partner auf logische Weise auf.

Schritt 3: Schubladen-Helfer – Stauraum optimal nutzen

Schubladen sind oft Platzfresser, weil Kleidung darin übereinander gestapelt wird und man den Überblick verliert. Die „KonMari“-Falttechnik revolutioniert das: Kleidung wird nebeneinander aufgestellt, sodass du alles auf einen Blick siehst.

Praktisches Vorgehen: Falte jedes Kleidungsstück zu einem Rechteck und dann so, dass es aufrecht stehen kann. Schubladentrenner oder kleine Boxen helfen dabei, diese aufrechten Stapel zu stabilisieren. Du kannst auch einfache Schuhkartons verwenden, um deine Schubladen zu unterteilen.

  • Nutze die vertikale Falttechnik (KonMari-Methode).
  • Verwende Schubladentrenner oder Boxen, um Ordnung zu halten.
  • Ideal für Unterwäsche, Socken, T-Shirts und BHs.

Schritt 4: Vertikale Fläche – Mehr Raum schaffen

Die Fläche über und unter Kleiderstangen wird oft verschenkt. Hier kommen clevere Stauraum-Lösungen ins Spiel. Hängende Regale, die du einfach an der Kleiderstange befestigst, schaffen zusätzlichen Platz für gefaltete Kleidung.

Besonders praktisch: Spezielle Hosenbügel, die mehrere Hosen übereinander aufhängen, sparen enorm viel Platz. Auch normale Kleiderbügel kannst du mit speziellen Verbindern in vertikale Kleinode verwandeln, um Kleidung übereinander zu stapeln.

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  • Nutze hängende Regale für gefaltete Kleidung.
  • Investiere in platzsparende Hosenbügel.
  • Verbindungsstücke für Kleiderbügel schaffen zusätzliche Ebenen.

Schritt 5: Regale organisieren – Von Chaos zum System

Tiefe und hohe Regale sind oft schwer optimal zu nutzen. Hier helfen Einsätze und ein gutes System. Staple Kleidung in zwei Reihen, um die Tiefe voll auszunutzen. Damit du auch an die hinteren Teile kommst, denke an saisonale Trennung:

Schritt für Schritt: Teile deine Kleidung in Sommer- und Winterteile. Lagere die Saison, die du gerade nicht brauchst, hinter den anderen Stapeln. Regaltrenner verhindern, dass Stapel umfallen. Noch besser: Nutze Zwischenregale, um die Höhe deiner Regale besser zu unterteilen und so mehrere nutzbare Ebenen zu schaffen.

  • Stapele Kleidung in zwei Reihen für maximale Tiefe.
  • Trenne Sommer- und Winterkleidung.
  • Regaltrenner und Zwischenböden sorgen für Stabilität und zusätzliche Lagen.

Schritt 6: Die Ordnung beibehalten – Dauerhafter Erfolg

Einmal aufgeräumt soll es natürlich so bleiben. Das erfordert aber regelmäßige Pflege. Betrachte es wie deine Küche: Einmal putzen reicht nicht, es muss regelmäßig ordentlich gehalten werden. Plane dir am besten ein kurzes Zeitfenster pro Monat, um das aufkommende Chaos zu bändigen.

Mein Fazit: Mit diesen einfachen, aber effektiven Schritten verwandelst du deinen Kleiderschrank von einer chaotischen Enge in eine übersichtliche Wohlfühloase. Das spart Zeit, Nerven und gibt dir jeden Tag ein gutes Gefühl beim Anziehen!

Welcher dieser Tipps ist für dich am wichtigsten? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren!

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