Pullover-Geheimnis: So bleiben Ihre Strickwaren 10 Jahre pillingfrei

Pullover-Geheimnis: So bleiben Ihre Strickwaren 10 Jahre pillingfrei

Das Problem kennen Sie sicher: Kaum hat man den neuen Lieblingspullover ein paar Mal getragen, schon bilden sich unschöne Knötchen, sogenannte „Pilling“ oder „Fusselchen“. Viele Frauen greifen dann verzweifelt zu speziellen Rasierern oder Maschinen, um diesen hartnäckigen kleinen Übeltätern Herr zu werden. Aber was wäre, wenn es einen viel einfacheren Weg gäbe, das Problem von vornherein zu verhindern? Eine wirklich simple Methode, für die Sie nur einen alltäglichen Haushaltsgegenstand und ein wenig Zeit benötigen, kann Ihre Strickwaren jahrelang wie neu aussehen lassen.

Warum Ihre Pullover überhaupt fusseln

Bevor wir zu der genialen Lösung kommen, lassen Sie uns kurz verstehen, warum diese Knötchen überhaupt entstehen. Im Grunde ist es ein mechanisches Problem: Während des Schleudergangs in der Waschmaschine reiben die feinen Fasern des Stoffes aneinander. Jede Reibung kann dazu führen, dass sich kleine Faserenden lösen und sich dann zu diesen ungeliebten kleinen Kugeln verheddern. Die eigentliche Kunst liegt also darin, diese losen Fasern zu entfernen, BEVOR sie sich zu Knötchen entwickeln.

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Der geheime Schritt vor dem Waschen

Die entscheidende Methode, die viele übersehen, ist ein einfaches „Durchkämmen“ des Pullovers, bevor er überhaupt das Wasser sieht. Was Sie dafür brauchen? Einen grobzinkigen Kamm oder eine Bürste, die Sie vielleicht schon zu Hause haben. Bürsten oder kämmen Sie ganz sanft die Oberfläche des Pullovers ab. Konzentrieren Sie sich dabei besonders auf die Bereiche, die am stärksten der Reibung ausgesetzt sind: unter den Achseln, an den Ellbogen und den Seiten.

So entfernen Sie lose Fasern, bevor sie sich verheddern.

  • Legen Sie den Pullover flach auf eine ebene Fläche.
  • Nehmen Sie einen groben Kamm oder eine weiche Bürste.
  • Kämmen Sie die Oberfläche des Pullovers mit sanften Strichen ab.
  • Besonders die stark beanspruchten Stellen unter den Achseln und an den Ellbogen beachten.

Diese Technik hilft Ihnen, die losen Fasern zu entfernen, die schon bereit sind, sich zu verknäulen. Sie sind die eigentliche Ursache für die späteren unschönen Punkte. Aber Vorsicht: Üben Sie keinen zu starken Druck aus, um die Strickerei nicht zu beschädigen.

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Die richtige Wäsche für langlebige Pullover

Nachdem Sie Ihren Pullover „geglättet“ haben, ist die richtige Wäsche entscheidend. Waschen Sie Ihre Strickwaren bei maximal +30 Grad Celsius. Heißes Wasser kann die Struktur der Fasern aufweichen und sie anfälliger für Knötchenbildung machen. Wählen Sie idealerweise einen Schonwaschgang wie „Handwäsche“ oder „Wolle“ und stellen Sie die Schleuderzahl so niedrig wie möglich ein, um die Fasern nicht unnötig zu strapazieren.

Merken Sie sich diese Tipps für die nächste Wäsche:

  • Immer kalt oder lauwarm waschen (max. +30°C).
  • Schonwaschgang (Handwäsche, Wolle) verwenden.
  • Niedrige Schleuderzahl wählen.
  • Bei Bedarf vorher durchkämmen.

Mit dieser einfachen Vorbereitung und der richtigen Wäsche können Sie die Lebensdauer Ihrer Lieblingspullover dramatisch verlängern und sie viele Jahre wie neu aussehen lassen. Haben Sie vielleicht noch einen Geheimtipp, wie Sie Ihre Strickwaren am besten pflegen?

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