Januar-Geheimnis: Teilen Sie diese Stauden jetzt und erhalten Sie kostenlose Pflanzen!

Januar-Geheimnis: Teilen Sie diese Stauden jetzt und erhalten Sie kostenlose Pflanzen!

Während im Freien noch Frost herrscht und die Natur tief und fest schläft, warten die meisten Gärtner geduldig auf die ersten milden Sonnenstrahlen im März, um wieder die Hände in die Erde zu stecken. Genau hier liegt ein häufiger Fehler, der uns eine unglaubliche Gelegenheit kostet. Tatsächlich gibt es eine entscheidende Aktion, die im tiefen Winter oft übersehen wird und die es ermöglicht, Ihre Beete zu verdichten, ohne einen einzigen Cent in Gartencentern auszugeben. Weit davon entfernt, eine Zeit völliger Untätigkeit zu sein, bietet der Januar ein ideales Zeitfenster, um sich auf die Fülle des kommenden Frühlings vorzubereiten.

Nutzen Sie den Januar-Kältefrost für üppige Beete im Frühling

Die meisten von uns tun im Januar nichts im Garten – wir warten einfach auf den Frühling. Doch genau das ist der Fehler! Jetzt ist die perfekte Zeit, um Ihre Stauden zu teilen und sich so kostenlos Pflanzen für den Frühling zu sichern. So machen Sie aus einer einfachen Pflanze eine ganze Armee – und das ganz ohne Extrakosten.

Die Kunst, Pflanzen kostenlos zu vermehren

Warum im Frühling zehn Pfingstrosen oder Astern kaufen, wenn ein einziger alter Staudenstock Ihnen genauso viele liefern kann? Diese Methode spart nicht nur bares Geld, sondern ist auch unglaublich befriedigend und umweltfreundlich. Sie vermeiden Plastiktöpfe und lange Transportwege für ihre Pflanzen.

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Der goldene Schnitt: So teilen Sie Ihre Stauden richtig

Das Teilen von Stauden mag auf den ersten Blick brutal wirken. Doch Stauden sind robust und verkraften diesen Eingriff im Winter gut. Mit dem richtigen Werkzeug und der richtigen Technik gelingt die Vermehrung mühelos.

Schritt-für-Schritt-Anleitung fürs Teilen:

  • Heben Sie den gesamten Wurzelballen vorsichtig aus der Erde. Versuchen Sie dabei, so viele Wurzeln wie möglich zu erhalten.
  • Schütteln Sie etwas Erde ab, damit Sie besser sehen können. Bei sehr kompakten Ballen können Sie ihn vorsichtig mit Wasser abspülen.
  • Identifizieren Sie die verschiedenen Austriebe oder Knospen.
  • Teilen Sie den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten oder Messer senkrecht. Bei fleischigen Wurzeln trennen Sie diese vorsichtig mit den Händen.
  • Entfernen Sie den alten, verholzten und weniger produktiven Teil in der Mitte. Das ist der Schlüssel, um die Pflanze zu verjüngen!
  • Behalten Sie nur die kräftigen Teile vom Rand des Ballens. Stellen Sie sicher, dass jedes Teilstück gute Wurzeln und einige Austriebe oder Knospen hat.

Welche Stauden eignen sich am besten für die Teilung im Winter?

Nicht alle Pflanzen eignen sich für diese Methode im tiefen Winter. Konzentrieren Sie sich auf perfekt winterharte Stauden, die keine Angst vor der Kälte haben. Mediterrane oder empfindliche Pflanzen sollten Sie meiden. Hier sind einige der besten Kandidaten für die Teilung im Januar:

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  • Herbst-Astern: Bilden schnell große Horste, die alle 3 Jahre geteilt werden müssen.
  • Hostas: Extrem robust und lassen sich leicht teilen.
  • Phlox paniculatus: Für berauschend duftende Blumen, die sonst verkümmern könnten.
  • Taglilien (Hemerocallis): Absolut unverwüstlich, ihre fleischigen Wurzeln wachsen problemlos an.
  • Sonnenhut (Echinacea): Dichteres Wachstum durch Teilung.

Ein explosiver Frühling erwartet Sie: Pflanzen Sie Ihre neuen „Babys“ richtig

Sobald Sie Ihre wertvollen Teilstücke haben, lassen Sie sie nicht an der Luft austrocknen. Pflanzen Sie sie sofort ein. Wenn der Boden gefroren ist, stellen Sie die Stücke in Sand oder Erde und lagern Sie sie kühl, bis das Wetter besser wird. Bereiten Sie den Boden gut vor, lockern Sie ihn und arbeiten Sie etwas Kompost oder Hornspäne ein. Das fördert das Wurzelwachstum.

Auch im Winter ist Gießen wichtig! Ein guter erster Guss hilft, die Erde an die Wurzeln zu bringen und Luftlöcher zu vermeiden. Schützen Sie die neuen Pflanzen mit einer Schicht organisches Mulchmaterial (Laub, Stroh). Das schützt die Wurzeln vor starkem Frost und hält die Feuchtigkeit.

Wenn Sie diesen Reflex der Teilung im Januar anwenden, verwandeln Sie eine Wartezeit in eine aktive Phase der Vermehrung und Bereicherung Ihres Gartens. Das ist eine Win-Win-Strategie: sparsam, ökologisch und wunderschön. Wenn Sie also diesen Winter auf Ihre schlafenden Beete blicken, sehen Sie nicht nur Leere, sondern das unendliche Potenzial neuer Pflanzen, die nur darauf warten, geweckt zu werden.

Welche Stauden teilen Sie am liebsten in Ihrem Garten? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

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