Flatterhaftes Licht, kühle Temperaturen – die Heizung leistet Schwerstarbeit, und doch kämpft so mancher mit einem altbekannten Problem in den eigenen vier Wänden: Feuchtigkeit im Badezimmer. Speziell in Zeiten, in denen die Energieversorgung unberechenbar ist, wird Ihr Bad schnell zum feuchten Biotop. Kondenswasser sammelt sich an Wänden, am Spülkasten und den Rohren, nur um dann in Pfützen auf dem Boden zu landen. Ich kenne das nur zu gut aus meiner Praxis – ein lästiger Zustand, der sich aber mit einem einfachen Hausmittel beheben lässt.
Der unerwartete Helfer gegen Dampf und Gerüche
Viele von Ihnen greifen instinktiv zu teuren Luftentfeuchtern oder chemischen Mitteln. Doch die Lösung ist oft simpler und steht buchstäblich vor Ihrer Nase – oder besser gesagt, unter Ihrem Waschbecken. Eine kleine Schale mit gewöhnlichem Speisesalz, strategisch platziert, hat sich über Generationen als effektives Mittel gegen übermäßige Nässe bewährt. Was viele nicht wissen: Dieser einfache Trick kann den Komfort in Ihren vier Wänden spürbar erhöhen.
Warum Salz mehr kann als nur würzen
Das Prinzip hinter diesem Hausmittel ist verblüffend einfach und dennoch genial. Salz fungiert hier als ein Mini-Luftentfeuchter. Seine hygroskopischen Eigenschaften erlauben es ihm, überschüssige Feuchtigkeit direkt aus der Raumluft aufzunehmen. Doch damit nicht genug: Um die Wirkung zu verdoppeln, empfehle ich, eine Prise Natron hinzuzufügen.

- Salz zieht die Feuchtigkeit an.
- Natron neutralisiert gleichzeitig unangenehme Gerüche, die sich im feuchten Milieu oft breitmachen.
Wenn Sie Ihrem „Feuchtigkeitsfänger“ eine persönliche Note verleihen möchten, tropfen Sie einfach ein paar Tropfen Ihres Lieblings-ätherischen Öls dazu. So wird Ihr Badezimmer nicht nur trockener, sondern auch zu einer kleinen Wohlfühloase.
So halten Sie Ihren Feuchtigkeits-Scavenger einsatzbereit
Wie bei jedem Helfer ist auch bei dieser Salzschale regelmäßige Wartung angesagt. Sie werden merken, wenn die Mischung ihre Wirkung verliert. Sie wird feucht, klumpt oder verliert ihre Saugfähigkeit.
Kein Grund zur Panik! Ihrer „Salz-Batterie“ können Sie neues Leben einhauchen:
- Auf die Heizung: Stellen Sie die Schale auf eine warme Heizung (wenn diese in Betrieb ist), um die Feuchtigkeit verdunsten zu lassen.
- Im Backofen: Eine noch effektivere Methode ist, die feuchte Mischung auf einem Backblech im Backofen bei niedriger Temperatur (ca. 50-70°C) trocknen zu lassen.
Nachdem die Mischung wieder trocken ist, können Sie sie erneut verwenden. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch eine nachhaltige Lösung.

Mehr als nur im Bad: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Diese einfache Methode ist nicht auf das Badezimmer beschränkt. Haben Sie auch im Schlafzimmer Kondenswasser am Fenster, besonders während der Heizperiode? Eine solche Schale auf der Fensterbank kann auch hier Wunder wirken.
Für eine zusätzliche Entspannungsnote im Schlafzimmer mischen Sie Lavendel- oder Zedernholzöl in Ihre Salz-Natron-Mischung. So bekämpfen Sie nicht nur die Feuchtigkeit, sondern fördern auch einen ruhigeren Schlaf.
Ein kleines, aber feines Detail, das Ihren Alltag spürbar verbessern kann. Haben Sie selbst schon solche Hausmittel gegen Feuchtigkeit ausprobiert? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

