Fühlen Sie sich manchmal von Unordnung in der Küche erschlagen? Töpfe stapeln sich, Gewürze tanzen Polonaise und die Arbeitsfläche gleicht einem Schlachtfeld? Das kennen wir nur zu gut! Die Küche ist oft das Herzstück unseres Zuhauses, wo Geschichten erzählt und gelacht wird. Doch gerade deshalb lauern hier die größten Chaos-Fallen. Aber keine Sorge, Aufräum-Königin Marie Kondō hat einen genialen Trick, der selbst die chaotischste Küche in eine Wohlfühloase verwandelt. Und das Beste: Es ist einfacher, als Sie denken!
Marie Kondōs goldene Regel: Freie Arbeitsflächen schaffen
Haben Sie sich schon mal gefragt, warum einige={()} Küchen immer so aufgeräumt wirken, selbst wenn darin gekocht wird? Marie Kondōs Geheimnis ist überraschend simpel: Arbeitsflächen müssen frei bleiben!
Wir als Bewohner {country} neigen dazu, Dinge wie Ölflaschen, Salzstreuer oder Spülmittel griffbereit auf der Ablage zu lagern. Das mag auf den ersten Blick praktisch erscheinen, doch die Experten-Experten sind sich einig: Dieser ständige Blick auf herumstehende Dinge lässt die Küche im Handumdrehen unordentlich und überladen wirken. Marie Kondō rät deshalb dazu, wirklich alles in Schränken, Schubladen oder speziell dafür vorgesehenen Behältern zu verstauen. So entsteht ein visueller Ruhepol, der den gesamten Raum sofort größer und einladender erscheinen lässt.

Das Geheimnis liegt im System – nicht in Perfektion
Eine ordentliche Küche entsteht nicht durch endloses Putzen, sondern durch ein durchdachtes System, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Der Schlüssel ist, dass jedes Ding seinen festen Platz hat und möglichst wenig dauerhaft sichtbar ist.
Kleine Routinen gegen großes Chaos
Dauerhafte Ordnung braucht kleine, aber feine Gewohnheiten. Marie Kondō nennt dies die „5-Minuten-Methode“: Nehmen Sie sich täglich oder mehrmals pro Woche nur wenige Minuten Zeit, um einen kleinen Bereich gezielt aufzuräumen. Das kann eine einzelne Schublade sein, die Besteckablage oder auch nur der Bereich, wo Rechnungen und Flyer landen.
Diese kleinen Dinge, die Marie Kondō „Komono“ nennt, sind entscheidend. Sie mögen unbedeutend erscheinen, doch sie summieren sich und tragen maßgeblich zum Gesamtbild bei. Wer diesen Kleinkram regelmäßig aussortiert, verhindert, dass sich das Chaos unbemerkt einschleicht.

Zwei häufige Fallen beim Küchen-Aufräumen
Wir alle machen hier und da Fehler. Kennen Sie diese auch?
- Zu viel auf einmal: Versuchen Sie nicht, die gesamte Küche in einem einzigen Wochenende perfekt zu organisieren. Das überfordert schnell und führt zur Aufgabe. Gehen Sie Schritt für Schritt vor.
- Ohne Plan starten: Räumen Sie nicht einfach drauflos. Überlegen Sie vorher, welcher Bereich als Erstes angegangen wird und was Ihr konkretes Ziel ist.
Fazit: Weniger ist mehr für Ihre Küche
Eine aufgeräumte Küche ist nicht nur schöner anzusehen, sondern steigert spürbar Ihre Lebensqualität im Alltag. Konzentrieren Sie sich darauf, Ihre Arbeitsflächen frei zu halten und unnötige Dinge zu verbannen. Mit cleveren Aufbewahrungslösungen und regelmäßigen kleinen Aufräum-Sessions bleibt Ihre Küche dauerhaft ordentlich – und das ganz ohne den Stress stundenlanger Putzaktionen.
Was ist Ihr größter Kampf in der Küche, um Ordnung zu halten? Teilen Sie Ihre Tipps in den Kommentaren!

