Sie fühlen sich zu Hause oft energielos oder unruhig, obwohl alles „schön“ eingerichtet ist? Viele glauben, es liegt an zu viel Arbeit oder schlechtem Wetter im herbstlichen Österreich. Aber oft steckt das Problem direkt in Ihren vier Wänden. Das traditionelle Chaos, die falschen Farben oder ungünstige Platzierungen von Möbeln bremsen Ihr persönliches Chi aus. Lesen Sie jetzt, wie Sie mit 22 subtilen Anpassungen nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern auch den Fluss positiver Lebensenergie fördern.
Das unterschätzte Chaos und der Flow: Was ist eigentlich Chi?
Bevor wir ins Detail gehen, müssen wir über das Herzstück von Feng Shui sprechen: das Chi – die universelle Lebensenergie. Wenn das Chi frei fließt, fühlen Sie sich wohl, Ideen sprudeln, und das Glück scheint auf Ihrer Seite zu sein. In meiner Praxis als Wohnberater habe ich bemerkt, dass viele Menschen in Österreich den Fehler machen, das Chi durch schlichte Unordnung zu blockieren.
Feng Shui, wörtlich übersetzt „Wind und Wasser“, ist keine esoterische Modeerscheinung, sondern eine über 3000 Jahre alte Harmonielehre, die darauf abzielt, eine perfekte Balance zwischen Mensch und Umgebung herzustellen.
Die Bausteine für ein harmonisches Leben: Bagua, Yin & Yang und die 5 Elemente
Um Ihre Wohnung in Wien oder Salzburg zu optimieren, müssen Sie drei Konzepte verstehen:

- Bagua: Stellen Sie sich das Bagua als eine Energiekarte mit neun Zonen vor, die Sie auf Ihren Grundriss legen. Jeder Bereich (Reichtum, Partnerschaft, Karriere etc.) sollte gezielt aktiviert werden. Es ist wie ein Schatzplan für Ihr Leben.
- Yin und Yang: Das ist die Balance. Yin steht für Ruhe, Dunkelheit und Weichheit (gut fürs Schlafzimmer). Yang steht für Aktivität, Helligkeit und Bewegung (perfekt fürs Home-Office). Ohne die richtige Mischung wird Ihr Zuhause entweder zur Höhle oder zum überdrehten Fitnessstudio.
- Die 5 Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall. Alle diese Elemente müssen im Raum vertreten sein. Fehlt etwa das Element Wasser (steht für Ruhe), kann es im Alltag schnell hektisch werden.
Der „Smart Click“ für Zuhause: 22 Regeln, die sofort wirken
Diese Regeln sind der Schlüssel, um Ihr Zuhause nicht nur schöner, sondern energetisch leistungsfähiger zu machen. Orientieren Sie sich an dieser „Dos & Don’ts-Liste“, die auch in den besten Wiener Gründerzeitwohnungen angewendet wird.
Dos: So maximieren Sie den Energiefluss
- Ordnung ist das A und O: Chaos ist der Tod des Chi. Ein aufgeräumter Eingangsbereich, wie Sie ihn in einem aufgeräumten, österreichischen Bauernhaus erwarten, lässt positive Energie willkommen heißen.
- Materie zählt: Setzen Sie auf Naturmaterialien. Holz, Leinen und Stein bringen Erdung. Denken Sie an die Haptik eines guten österreichischen Eichenbodens oder Marmors.
- Licht und Luft: Sorgen Sie für reichlich natürliches Licht. Große Fenster sind ideal. Im Schlafzimmer sollte das Licht warm und gedämpft (Yin) sein.
- Symmetrie im Schlafzimmer: Dies fördert die Harmonie in der Partnerschaft. Zwei Nachttische, zwei gleich hohe Lampen.
- Der Blick zur Tür: Sitzen oder Schlafen Sie immer so, dass Sie die Tür im Blick haben, ohne direkt davor zu sitzen. Das ist die sogenannte „Kommandoposition“. Es gibt ein Gefühl von Sicherheit.
- Wasserelemente: Ein kleiner Zimmerbrunnen oder ein Aquarium (am besten im Reichtumsbereich des Bagua) beruhigt und unterstützt den Fluss.
- Der Duft als Katalysator: Belebung im Arbeitsbereich (Zitrus, Minze) und Entspannung im Wohnbereich (Vanille, Sandelholz).
Don’ts: Diese Fehler blockieren Ihr Glück und Ihren Cashflow
Viele der Fehler liegen in der unbedachten Platzierung von Spiegeln oder Möbeln. Ich habe oft festgestellt, dass gerade diese subtilen Blockaden zu hartnäckigen Energieproblemen führen.
- Der Spiegel-Turbo: Hängen Sie Spiegel niemals direkt gegenüber von Türen. Der häufigste Fehler! Die Energie wird sofort wieder aus dem Raum „herausgeworfen“, anstatt sich zu verteilen.
- Das Bett-Tabu: Das Bett sollte niemals direkt gegenüber der Tür, unter einem Fenster oder mit dem Kopfteil unter einem Dachbenschrägen stehen. Das stört massiv die Erholung.
- Feuer vs. Wasser (Küche): Herd und Spüle dürfen nicht direkt nebeneinander stehen. Sie repräsentieren Feuer und Wasser, die sich bekämpfen. Im schlimmsten Fall kann dies zu Konflikten und finanzieller Instabilität führen. Trennen Sie die beiden Elemente durch ein Holzelement.
- Zentrum freihalten: Die Mitte Ihres Wohnbereichs ist das Zentrum der Energie. Stellen Sie hier keine schweren Möbel ab – lassen Sie das Chi atmen.
- Kaputtes als Energiefresser: Werfen Sie alles weg, was kaputt, verwelkt oder unvollständig ist. Das schließt auch vertrocknete Pflanzen – sogenannte „Chi-Leichen“ – und kaputte Glühbirnen ein.
- Geschlossene Bäder: Halten Sie die Badtür (und den Klodeckel!) geschlossen. Das Bad ist ein Ort des Abfließens. Wenn die Tür offensteht, wird positive Energie symbolisch in den Abfluss gespült – oft ein Grund für unerklärliche finanzielle Verluste.
- Scharfe Kanten im Flur: Vermeiden Sie im Flur Möbel mit harten, scharfen Kanten. Sie erzeugen sogenanntes „Sha Chi“ (stechende Energie), das Unruhe verursacht. Setzen Sie auf abgerundete Ecken.

Der Lifehack für das Home-Office in der Stadt
Gerade in kleinen Wiener Stadtwohnungen, wo der Platz begrenzt ist, ist das Arbeiten oft eine Herausforderung. Versuchen Sie diesen Trick: Wenn Sie keinen Platz haben, um mit dem Rücken zur Wand zu sitzen, platzieren Sie einen großen, dominanten Spiegel so hinter sich, dass er symbolisch die Wand ersetzt und Ihnen den Raum zeigt, ohne dass jemand über Sie schauen kann. Das gibt Sicherheit und verhindert, dass Ihr Chi von hinten angegriffen wird.
Achten Sie im Arbeitsbereich darauf, dass Ihr Schreibtisch nicht direkt gegenüber dem Fenster steht. Das lenkt zu sehr ab. Positionieren Sie das Fenster seitlich. So bleibt der Blick nach außen, ohne die Fokussierung zu stören. In der Konzentrationsphase brauchen wir Yang-Energie!
Fazit und Ihre Frage
Feng Shui ist keine einmalige Renovierung, sondern eine ständige Pflege. Durch diese 22 Regeln bringen Sie nicht nur ein ästhetisches Gleichgewicht, sondern fördern auch aktiv Ihre Gesundheit und Ihren beruflichen Erfolg. Probieren Sie es aus: Starten Sie mit der Eliminierung des größten Chi-Killers in Ihrem Zuhause.
Welche der 22 Regeln haben Sie in Ihrem Zuhause bereits unbewusst verletzt? Erzählen Sie uns in den Kommentaren, was Sie zuerst ändern werden!

