Der Trick österreichischer Gärtner: Warum eine einzige Kokosöl-Tropfen Ihre Hände im tiefsten Winter rettet

Der Trick österreichischer Gärtner: Warum eine einzige Kokosöl-Tropfen Ihre Hände im tiefsten Winter rettet

Kennen Sie dieses brennende Gefühl, wenn Sie nach einem Spaziergang am Wiener Prater oder nach dem Rodeln in Tirol nach Hause kommen? Die Haut der Hände ist rissig, rot und schmerzt. Herkömmliche Handcreme reicht oft nicht aus, um die empfindliche Haut vor dem eisigen österreichischen Winterwind zu schützen. Es gibt jedoch einen einfachen, fast kostenlosen Trick, der Ihre Haut weich hält und Frost abhält – ein winziger Tropfen Kokosöl, strategisch platziert.

Ich habe diesen Tipp von einer alten Gärtnerin aus der Steiermark übernommen, die täglich im Freien arbeitet. Die Ergebnisse waren so verblüffend, dass sie meine Winterroutine sofort verändert haben. Hier erfahren Sie, wie Sie diesen „Schutzschild“ in nur 30 Sekunden aufbauen.

Schritt 1: Die Geheimwaffe gegen trockene Haut

Die meisten Menschen cremen ihre Hände ein – das ist gut. Aber wussten Sie, dass die Creme „versiegelt“ werden muss, damit die Feuchtigkeit nicht sofort wieder entweicht, besonders bei der trockenen Heizungsluft und der Kälte draußen? Hier kommt unser unscheinbarer Held ins Spiel: Natürliches, natives Kokosöl.

  • Zuerst tragen Sie Ihre normale, bevorzugte Handcreme auf. Achten Sie darauf, dass sie gut eingezogen ist.
  • Nehmen Sie nun wirklich nur eine erbsengroße Menge (einen kleinen Tropfen) Kokosöl.
  • Verreiben Sie dieses Öl sanft über die bereits eingecremten Hände. Es bildet einen schützenden Lipidfilm, der die Feuchtigkeit der Creme einschließt und die Kälte abhält.

Das ist die erste Stufe des Schutzes: Die Haut bleibt geschmeidiger, Rötungen klingen schneller ab.

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Schritt 2: Der Insider-Trick für Handschuhe, die wirklich wärmen

Das Auftragen auf die Haut ist nur die halbe Miete. Der echte Gamechanger, den ich gelernt habe, betrifft die Handschuhe. Egal, ob Sie billige Baumwoll- oder teure Funktionshandschuhe tragen, sie können Ihre Hände optimal isolieren, ohne dass die Hände schwitzen.

  • Nehmen Sie wiederum einen kleinen Tupfer Kokosöl (etwa die Größe eines Reiskorns).
  • Verreiben Sie dieses Öl leicht in der Innenseite Ihrer Handschuhe, direkt dort, wo Ihre Handflächen aufliegen.
  • Keine Sorge: Bei dieser kleinen Menge gibt es keine fettigen Flecken. Das Öl wirkt hier wie ein zusätzlicher isolierender Barriere-Film zwischen Haut und Material.
  • Ihre Hände bleiben trocken, die Haut kann atmen, und der stechende Frost kann diese Barriere nicht durchdringen.

In meiner eigenen Erfahrung, besonders wenn ich mit dem Hund bei Schneesturm in Wien unterwegs war, sind die Hände in diesen „behandelten“ Handschuhen merklich wärmer geblieben. Der Schweißfilm, der oft zur schnellen Auskühlung führt, wird minimiert.

Der schnelle Tipp gegen durchnässte Fäustlinge beim Schneemannbauen

Apropos Winter in Österreich: Wer kennt nicht das Problem nasser Handschuhe nach einer Schneeballschlacht? Sie werden sofort kalt und nutzlos. Hier kommt ein Lifehack ins Spiel, der eigentlich für Schuhe gedacht ist.

Verwenden Sie das Imprägnier-Spray (jenes, das Sie auch für Bergschuhe oder Stiefel nutzen, die Sie im Schuhgeschäft in Graz oder Salzburg gekauft haben). Sprühen Sie Ihre Handschuhe großzügig von allen Seiten ein. Lassen Sie sie gut trocknen.

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Die Handschuhe sind nun viel resistenter gegen Wasser und Feuchtigkeit. Dieser einfache Schritt verlängert die Trockenheit mindestens um das Doppelte.

Ein kleiner Kostenaufwand, der ein großes Frustpotential beseitigt.

Bonus: Omas Hausmittel, die wieder modern werden

Wenn Sie noch mehr Wärme benötigen, schauen Sie auf unsere Großmütter: Einige verwenden immer noch natürliche Materialien als zusätzliche Wärmequelle in den Handschuhen – Mittel, die sprichwörtlich “nichts kosten”.

  • Fellstück: Ein kleines Stück (sauberes) Fell oder Vlies in jeden Handschuh legen. Es ist ein exzellenter, natürlicher Isolator.
  • Gewürznelken oder Pfeffer: Einige Hausfrauen reiben eine Prise gemahlenen Pfeffer oder legen einige ganze Gewürznelken in die Fingerspitzen der Handschuhe. Die leichte Schärfe regt die Durchblutung an der Oberfläche an und vermittelt ein Gefühl von zusätzlicher Wärme.

Vergessen Sie also teure Spezialcremes! Eine Dose Kokosöl (die Sie im Supermarkt in Innsbruck oder Wien für wenige Euro bekommen) rettet Ihre Haut und Ihre Winteraktivitäten. Machen Sie es zur Gewohnheit, bevor Sie das Haus verlassen. Es dauert nur eine Minute, aber die Heilung von rissiger Haut dauert Wochen.

Probieren Sie den Kokosöl-Trick am besten noch heute aus. Aber jetzt zu Ihnen: Haben Sie ein noch ungewöhnlicheres Hausmittel, um Ihre Hände im Winter warm zu halten? Verraten Sie es uns in den Kommentaren!

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