Kennen Sie dieses Gefühl, wenn Sie im Garten plötzlich kahle Stellen entdecken oder Ihre Pflanzen traurig welken? Oft sind die unsichtbaren Übeltäter im Boden die Ursache. Meine Abscheu vor diesen Kriechtieren ist grenzenlos, und ich möchte sie unbedingt aus meinem Stauden- und Hochbeet vertreiben. Glücklicherweise gibt es drei Pflanzen, die Engerlinge so sehr hassen, dass sie einen Bogen um sie machen.
Warum diese drei Pflanzen wahre Wunder wirken
Um meine geliebten Blumen und Stauden im Beet zu schützen, greife ich zu einem bewährten Trick: Ich pflanze spezielle, von Schädlingen gefürchtete Pflanzen in meiner Nähe. Dieser Ansatz ist nicht nur für Blumenbeete ideal, sondern kann auch Rasenflächen vor dem gefürchteten Befall durch Engerlinge retten.
1. Knoblauch: Der natürliche Feind mit starkem Geruch
Knoblauch ist weit mehr als nur ein guter Nachbar für Erdbeeren. Sein intensiver Duft wirkt Wunder gegen Engerlinge, indem er sie fernhält und die Eiablage verhindert. Ich nutze Knoblauch bewusst, um meine Hortensien vor den gefräßigen Larven zu schützen. Ohne diese Maßnahme würden sie rücksichtslos die Wurzeln meiner blauen Bauernhortensien zerfressen, was zu Schwächung oder sogar zum Absterben führen kann. Im vergangenen Jahr musste ich diese bittere Lektion leider lernen, als ich den Übeltäter zu spät entlarvte.

Der entscheidende Vorteil von Knoblauch: Sein Geruch ist für Engerlinge so unerträglich, dass sie gar nicht erst in die Nähe kommen und keine Eier legen können. Einfach genial!
2. Rittersporn: Giftig und abschreckend für Schädlinge
Es ist kein Zufall, dass Rittersporn immer wieder im Zusammenhang mit dem Schutz von Hochbeeten genannt wird. Diese Pflanze ist ein Garant gegen Engerlinge. Sie fressen zwar die Wurzeln des Rittersporns an, doch das ist meist ihr Ende. Denn Rittersporn ist für die Schädlinge hochgiftig – und übrigens auch für Menschen und Tiere. Diese natürliche Abwehr sorgt dafür, dass sich die Schädlinge nicht weiter ausbreiten.
3. Geranien: Eine attraktive, aber tödliche Barriere
Geranien bieten zwar keinen Nutzen für unsere fleißigen Bienen, aber sie sind ein effektiver Schutz gegen Engerlinge. Ähnlich wie beim Rittersporn gelten ihre Wurzeln als giftig und vertreiben die Schädlinge zuverlässig. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sie häufig preiswert im Gartencenter findet und sie eine farbenfrohe Ergänzung für jedes Beet darstellen.
Warum es sich lohnt, Engerlinge zu bekämpfen
Engerlinge sind die Larven verschiedener Käferarten wie dem Maikäfer, Junikäfer oder Gartenlaubkäfer. Diese Schädlinge sind eine ernste Bedrohung, da sie die Wurzeln von Pflanzen, Obst und Gemüse befallen. Das Ergebnis sind Wachstumsstörungen und im schlimmsten Fall der totale Ausfall von Pflanzen im Beet oder Hochbeet.

Auch für Rasenflächen sind sie ein Dorn im Auge von Hobbygärtnern. Sie fressen die Graswurzeln an, was zu gelben, kahlen Stellen führt. Zudem gelten sie als Überträger von Pflanzenkrankheiten.
Vorbeugung ist besser als Heilung: So schützen Sie Ihren Garten
Seit dem schmerzhaften Verlust meiner geliebten Hortensie im letzten Jahr bin ich besonders wachsam. Ich lockere regelmäßig den Boden mit einer Harke, besonders im Frühling und Herbst. Kürzlich habe ich auch eine Vogeltränke in der Nähe meines Staudenbeetes aufgestellt. Vögel sind natürliche Feinde von Engerlingen und betrachten sie als willkommenen Snack.
Zusätzliche Maßnahmen für einen schädlingsfreien Garten:
- Igel ansiedeln: Helfen Sie den natürlichen Schädlingsbekämpfern, indem Sie Nistkästen aufstellen.
- Insektenschutznetze: Besonders im Mai und Juni, der Paarungszeit der Käfer, sind Netze für Hochbeete essenziell.
- Wurzelschutzgitter: Eine physische Barriere, die besonders bei jungen Pflanzen sinnvoll ist.
- Vertikutieren: Lockert den Rasenboden auf und erschwert das Einnisten von Engerlingen.
Was sind Ihre Geheimtipps gegen Gartenschädlinge? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und wirksamen Methoden in den Kommentaren!

