Es gibt kaum etwas Gemütlicheres, als sich an einem verregneten Abend mit einer Tasse Tee auf das Sofa zu kuscheln und in fesselnde Geschichten abzutauchen. Als begeisterte Leserin liebe ich es, mich von packenden Nervenkitzel-Storys mitreißen zu lassen und gemeinsam mit den Charakteren auf spannende Rätsel-Reisen zu gehen.
Für alle, denen es genauso geht, habe ich heute eine absolute Herzensempfehlung im Gepäck, die ich bei Thalia entdeckt habe und die mich einfach nicht mehr losgelassen hat.
Darum geht es in „HOME – Haus der bösen Schatten“
Der Roman von Riley Sager, im Original „Home Before Dark“ genannt, entführt uns in die düstere Vergangenheit von Maggie Holt. Als Kind lebte sie mit ihrer Familie in einem alten, angeblich verfluchten Herrenhaus. Ihr Vater, mittlerweile verstorben, hat die unheimlichen Erlebnisse dieser Zeit in einem Bestseller verarbeitet, der das Haus als Schauplatz übernatürlicher Geschehnisse darstellt.

Maggie selbst glaubt jedoch nicht an Geister. Erst als erwachsene Frau kehrt sie in das Haus zurück und muss feststellen: Die dunklen Schatten der Vergangenheit sind vielleicht doch realer, als sie jemals für möglich gehalten hätte.
Was den Spukhaus-Thriller so besonders macht
Was folgt, ist eine meisterhafte Mischung aus klassischem Spukhaus-Horror und psychologischem Thriller. Die Grenze zwischen dem, was tatsächlich geschieht, und Maggies eigener Wahrnehmung verschwimmt dabei zusehends.

Riley Sager versteht es, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die einem Gänsehaut bereitet. Gleichzeitig sorgen seine überraschenden Wendungen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Es ist kein Wunder, dass der Autor inzwischen als wahrer Thriller-Virtuose gilt und seine Werke regelmäßig auf den Bestsellerlisten landen.
Mein persönliches Leseerlebnis
Normalerweise bin ich ziemlich unempfindlich, was spannende Inhalte angeht, und schaue auch gerne mal den ein oder anderen Horrorfilm. Aber bei „HOME – Haus der bösen Schatten“ war die Spannung so unglaublich gut aufgebaut, dass ich es mir manchmal tatsächlich nicht getraut habe, kurz vor dem Zubettgehen weiterzulesen. **Mehr als einmal bin ich erst in den frühen Morgenstunden wieder aus der Geschichte aufgetaucht.**
Mein Tipp: Lasst das Licht an, setzt euch eine gemütliche Tasse Tee auf und packt dieses Buch unbedingt auf eure Leseliste. Es lohnt sich!
Ich bin gespannt: Habt ihr auch schon Bücher entdeckt, die euch bis in die späte Nacht gefesselt haben?

