Jede Hausfrau kennt diesen Moment der Wahrheit: Im Ofen sieht der Biskuit aus wie eine luxuriöse flauschige Wolke, aber sobald man ihn herausnimmt, verwandelt er sich vor deinen Augen in einen traurigen, flachen Pfannkuchen. Es scheint, als hättest du alles richtig gemacht: Du hast Eier eisig geschlagen, das Mehl gesiebt und dich nicht einmal getraut, in den Ofen zu atmen – aber nichts hat funktioniert. Doch es gibt eine einfache Zutat, die dem Teig Stabilität verleiht.

Das Geheimnis gegen zusammenfallende Biskuitböden
Es ist kein Backpulver, sondern ganz gewöhnliche Maisstärke. Das ganze Geheimnis liegt darin, dass die Stärke die Struktur des Biskuits stabiler macht und ihn gleichzeitig zart hält. Wenn du einen Teil des Mehls durch Stärke ersetzt, wird der Teig weniger “gummiartig” und hält die Luftbläschen leichter. Das Ergebnis ist ein Biskuit, der nicht nur hoch ist, sondern auch feinporig, wie in einer echten Konditorei.

So wendest du den Trick an
- Ersetze etwa ein bis zwei Esslöffel Mehl aus der Gesamtsumme deines Rezepts durch Maisstärke.
- Es ist wichtig, Mehl und Stärke gut zu vermischen und mindestens zweimal durch ein Sieb zu sieben.
- Das hilft der Stärke, sich gleichmäßig zu verteilen, sodass dein Kuchen gleichmäßig aufgeht, ohne eine “Kuppel” in der Mitte zu bilden.
Wenn du Eier trennst, achte darauf, dass wirklich kein Tropfen Eigelb in die Eiweiße gelangt. Selbst ein winziger Fettfleck hindert die Eiweiße daran, den festen Schaum zu bilden, der den gesamten Biskuit stützt. Und spüle die Rührbesen des Mixers bis sie quietschen, denn auch sie können das Eigelb in die Schüssel mit dem Eiweiß “transportieren”! Nach dem Backen beeile dich nicht, den Biskuit sofort aus der Form zu nehmen. Lass ihn etwa 10-15 Minuten ruhen.
Hast du diesen Trick schon ausprobiert oder hast du eigene Geheimnisse für perfekten Biskuit?

