Haben Sie sich jemals gefragt, was Sie mit all den leeren Postkartons tun sollen? Bevor Sie sie wegwerfen, sollten Sie wissen, dass sie in den kalten Monaten ein echtes Geheimnis bergen. Der lettische Winter kann hart sein, und Ihre frischen Gemüsevorräte sind in Gefahr. Aber nicht mit diesem einfachen, aber genialen Trick!
Von der Postbank zum Balkon-Thermos
Wir alle kennen das: Im Herbst ist die Ernte üppig, doch bis zum Frühling bleiben oft nur wenige glückliche Gemüsesorten übrig. Die Kälte und die Feuchtigkeit auf unbeheizten Balkonen setzen den Karotten, Rüben und anderem Wurzelgemüse stark zu. Aber ich habe hier eine Methode entdeckt, die wirklich funktioniert und Ihre Ernte zu 100% rettet! Alles, was Sie brauchen, sind ein paar alte Postkartons, die sonst im Müll landen würden.
Schritt 1: Die Vorbereitung ist alles
Zuerst müssen die Gemüse sorgfältig vorbereitet werden. Waschen Sie Ihr Wurzelgemüse gründlich. Bei Rüben oder Karotten schneiden Sie das Grün bis zum Ansatz ab. Das Wichtigste ist, dass das Gemüse danach vollständig trocken ist. Feuchtigkeit ist der größte Feind der Lagerung und fördert Fäulnis.

Schritt 2: Die Karton-Thermoskanne
Für kühle Balkone reicht ein normaler Karton oft nicht aus. Deshalb verwandeln wir ihn in eine Art Thermoskanne. Nehmen Sie eine größere Postbox und kleiden Sie sie von innen mit Styropor oder Luftpolsterfolie aus. Dies schafft eine zusätzliche Isolationsschicht.
Auf den Boden geben Sie eine Schicht trockener Sägespäne oder sauberer Sand. Nun schichten Sie Ihr vorbereitetes Gemüse darin ein. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Gemüsestücke sich nicht direkt berühren. Eine gute Faustregel ist, sie so anzuordnen, dass sie sich nicht an den Seiten berühren.
Jede einzelne Schicht sollte großzügig mit Sägespänen oder Sand bedeckt werden. Dieses Material nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf. Darüber kommt eine Lage Karton, und zum Schluss decken Sie alles mit einer alten Jacke oder einer Decke ab. Diese „Sandwich-Bauweise“ schützt Ihr Gemüse vor extremen Temperaturschwankungen, selbst wenn der Frost draußen richtig beißt.

Schritt 3: Die „Vakuum“-Lagerung in Tüten
Ein weiterer fantastischer Trick, der besonders gut für Karotten und Rüben funktioniert, ist die „Vakuum“-Lagerung. Nach dem Waschen und Trocknen verteilen Sie das Gemüse in kleineren Portionen auf stabile Plastiktüten. Drücken Sie so viel Luft wie möglich aus jeder Tüte heraus, fast als würden Sie ein Vakuum erzeugen. Binden Sie die Tüten dann sehr fest zu.
Diese gut verschlossenen Tüten legen Sie dann in eine größere Postbox. Da kein zusätzlicher Sauerstoff zu den Gemüsen gelangt, welken sie nicht und bleiben monatelang schön knackig und frisch. Ein kleiner Tipp am Rande: Stellen Sie die Kartons niemals direkt auf den kalten Betonboden Ihres Balkons. Legen Sie immer ein Stück Styropor oder zumindest ein Holzbrett darunter.
Wenn Sie Ihr Gemüse wie beschrieben gewaschen und vorbereitet haben, wird es weder beginnen zu treiben noch zu faulen. Leere Postkartons sind eben eine willkommene Alternative zum Keller, falls Sie keinen haben. Probieren Sie es aus!
Haben Sie auch schon solche Tricks für die Lagerung von Gemüse im Winter entdeckt? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

