Aldi: Diese günstigen No-Name-Produkte werden von bekannten Marken hergestellt

Aldi: Diese günstigen No-Name-Produkte werden von bekannten Marken hergestellt

Stell dir vor, du stehst im Supermarkt, dein Einkaufswagen ist fast voll, und du denkst, du triffst eine bewusste Wahl für dein Budget. Aber was, wenn ich dir sage, dass einige der günstigsten Produkte, die du in den Händen hältst, aus denselben Fabriken stammen wie die teuren Markenartikel, die du vielleicht schon kennst? Viele von uns greifen zu Aldi-Eigenmarken, um Geld zu sparen, ohne zu ahnen, dass sie damit oft für die gleiche Qualität bezahlen, aber auf versteckte Weise.

Für uns als bewusste Konsumenten ist das eine echte Offenbarung. Es bedeutet nicht nur, dass wir clevere Schnäppchen machen können, sondern auch, dass wir uns fragen sollten: Was steckt wirklich hinter dem günstigen Preis? Lass uns einen Blick darauf werfen, welche bekannten Marken sich hinter den Aldis No-Name-Produkten verbergen, und wie du das selbst herausfinden kannst, um zukünftig noch intelligenter einzukaufen.

Aldi: Diese günstigen No-Name-Produkte werden von bekannten Marken hergestellt - image 1

Welche bekannten Marken stecken hinter Aldis Eigenmarken?

Es ist fast wie ein Spiel, die versteckten Hersteller aufzudecken. Oft nutzen Discounter wie Aldi Verträge mit großen Markenherstellern, um deren Produkte unter eigenem Namen zu produzieren. Das spart dir als Kunden zwar Geld, weil du die teure Markenwerbung nicht mitbezahlst, aber die Qualität bleibt oft erstaunlich gleich.

Wichtig zu wissen: Nur weil der Hersteller derselbe ist, heißt das nicht, dass es sich um ein 1:1 identisches Produkt handelt. Manchmal gibt es leichte Abweichungen bei den Zutaten, Gewürzen oder der genauen Zusammensetzung. Aber im Großen und Ganzen bekommst du oft ein Schnäppchen für deine Lieblingsprodukte.

Klassiker, die du wahrscheinlich kennst:

  • Rahmspinat „All Seasons“: Wenn du zur Tiefkühlabteilung bei Aldi greifst, könnte der Rahmspinat von „All Seasons“ dir bekannt vorkommen. Tatsächlich ordnen Herstellerlisten diesen oft Iglo oder teilweise auch Ardo zu. Das bedeutet, du bekommst die gewohnte Qualität des beliebten Spinats zu einem Bruchteil des Preises.
  • Kekse von „Biscotto“: Lust auf einen Keks zum Kaffee? Die „Biscotto“-Kekse von Aldi, wie der Butterkeks Classic oder Vital Gebäck, werden überraschenderweise vom bekannten Hersteller Lambertz produziert. Kaffee Gebäck aus dem Hause Biscotto kommt sogar von Bahlsen. Da werden die Kaffeepausen doch gleich viel schmackhafter und günstiger!
  • „Goldähren“ Zwieback: Für Babys oder einfach nur als leichter Snack zwischendurch – Zwieback ist ein Klassiker. Wenn du nach einer preiswerteren Alternative zum bekannten Marken-Zwieback suchst, sind die „Goldähren“ von Aldi eine super Wahl. Sie stammen nämlich vom renommierten Hersteller Brandt.
  • Fruchtjoghurt von „Milsani“: Selbst bei den Molkereiprodukten gibt es Überraschungen. Hinter den Joghurts von Aldis Eigenmarke „Milsani“, sei es der Fruchtjoghurt, der fettarme Joghurt Biactiv oder die laktosefreie Variante, steckt oft die Marke Müller Milch. Endlich leckere Joghurt-Varianten, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.

Aldi: Diese günstigen No-Name-Produkte werden von bekannten Marken hergestellt - image 2

Wie du selbst zum „Markendetektiv“ wirst

Das Aufdecken dieser versteckten Marken ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, worauf man achten muss. Du musst kein Experte sein, um klügere Einkaufsentscheidungen zu treffen. Mit ein paar einfachen Tricks kannst du die tatsächlichen Hersteller von No-Name-Produkten erkennen und so bares Geld sparen.

Die cleveren Tricks für den Supermarkt-Check:

  • Schau auf die Rückseite: Oft sind der Hersteller oder der Abfüller mit auf der Verpackung vermerkt. Achte auf kleine Schriftzüge, meist in der Nähe des Mindesthaltbarkeitsdatums oder der Füllmenge. Manchmal verrät sich der bekannte Produzent hier selbst.
  • Das ovale Identitätskennzeichen (EG-Nummer): Gerade bei tierischen Produkten oder Molkereiprodukten findest du oft ein oval angebrachtes Kennzeichen, das mit „DE … EG“ beginnt (die Buchstaben stehen für das Land). Über diese Nummer lassen sich die Betriebe zurückverfolgen und manchmal so auf den eigentlichen Hersteller schließen.
  • Googeln der Herstelleradresse: Wenn auf der Packung eine Adresse steht, gib diese einfach mal in die Suchmaschine ein. Oft taucht dann der bekannte Produzent auf oder du siehst, dass die Adresse identisch mit der eines Markenartikels ist. So einfach kann man oft die Wahrheit aufdecken!

Außerdem gibt es heutzutage praktische Apps, die dir im Laden auf dem Smartphone helfen. Manche „Markendetektiv“-Accounts in sozialen Medien teilen ebenfalls regelmäßig ihre Entdeckungen. Du wirst überrascht sein, wie oft hinter dem günstigen Schein ein vertrautes Gesicht steckt!

Was denkst du darüber? Nutzt du gezielt No-Name-Produkte, um zu sparen, oder bleibst du lieber bei den bekannten Marken, auch wenn sie teurer sind? Erzähl uns deine Erfahrungen!

Nach oben scrollen