Sie lieben gestreifte Shirts, aber haben Angst vor dem Verfärben? Erschrickt Sie der Gedanke an einen grauen Schleier auf Ihren Lieblingsstücken? Viele von uns sortieren stundenlang Wäsche und laufen trotzdem Gefahr, dass ein falsches Teil alles ruiniert. Doch es gibt eine einfache Lösung, die Ihre Farben schützt und Ihnen Zeit spart.
Das Geheimnis strahlender Farben: Farbfangtücher in der Maschine
Beim Einkaufen denken wir selten darüber nach, wie pflegeintensiv ein Kleidungsstück wirklich sein wird. Hauptsache, es passt und sieht gut aus. Doch sobald der neue mehrfarbige Pulli zum ersten Mal in die Wäsche kommt, beginnt das Problem.
Das Waschetikett gibt zwar Hinweise zur richtigen Temperatur, aber beim Sortieren nach Farben stehen wir oft ratlos da. Wer einmal versehentlich weiße Wäsche mit einem dunklen Stück gewaschen hat, kennt den ärgerlichen Grauschleier, der sich nie wieder herauswaschen lässt.
Warum Farbfangtücher Ihr Retter sind
Wenn Sie sich das Wäschewaschen erleichtern möchten, greifen Sie zu simplen Farbfangtüchern. So müssen Sie die Textilien nicht akribisch nach Farben sortieren und können die Maschine sogar voller beladen. Einfach das Tuch dazugeben – fertig!

Das Tuch nimmt überschüssige Farbe auf, bevor sie sich in den Fasern festsetzen kann. Weiß bleibt weiß, und Buntes bleibt farbenfroh. Selbst bei Kleidungsstücken mit hellen und dunklen Mustern entsteht kein unschöner Grauschleier.
Gestrickte Shirts mit starken Kontrasten: Die Handwäsche-Methode
Besonders knifflig beim Wäsche sortieren sind stark voneinander abweichende Farben eines Kleidungsstücks. Denken Sie an ein Shirt mit weißen und schwarzen Streifen oder eine Kombination aus Weiß und Rot.
Um zu prüfen, ob die dunklen Streifen Farbe abgeben, hilft eine einfache Handwäsche. Schon nach wenigen Minuten sehen Sie, wie stark das Wasser verfärbt wird. Ist dies der Fall, sollten Sie künftig unbedingt ein Farbfangtuch verwenden.
Hat sich das Wasser auch nach 30 Minuten nicht verfärbt, kann das Teil problemlos auch mit hellen Textilien gewaschen werden. Diese Methode spart Ihnen viel Grübelei.

Zweifarbige Kleidungsstücke: Im Zweifelsfall zur Buntwäsche
Bei Textilien mit starkem Hell-Dunkel-Kontrast stellt sich oft die Frage: Buntwäsche oder Weißwäsche? Wer einmal versehentlich eine dunkelrote Socke zur Weißwäsche gegeben hat, weiß, wie frustrierend das Ergebnis ist – alles strahlt plötzlich in einem ungeliebten Rosa.
Besonders intensiv leuchtende Farben wie Rot oder Pink können auch nach mehreren Wäschen noch ausbluten. Im Zweifelsfall ist es daher besser, solche Kleidungsstücke zur Buntwäsche zu geben. So verfärben sich maximal die hellen Bereiche des Teils selbst und nicht gleich die gesamte Ladung.
Eine Ausnahme sind Shirts mit blau-weißem Muster, sofern das Blau nicht zu dunkel ist. Da Weiß ohnehin leichte Blauanteile enthält, bildet sich hier kaum ein Grauschleier. Im Gegenteil: Ein helles Blau kann Weiß sogar noch reiner und strahlender erscheinen lassen.
Welche ungewöhnlichen Tricks verwenden Sie, um Ihre Wäsche farbsicher zu waschen? Teilen Sie Ihre besten Tipps in den Kommentaren!

