Wäscheduft aus dem Drogeriemarkt: Dieses Produkt ist eine Gefahr für dich und die Umwelt

Wäscheduft aus dem Drogeriemarkt: Dieses Produkt ist eine Gefahr für dich und die Umwelt

Du liebst es auch: Frisch gewaschene Wäsche, die nach Sommerwiese oder zartem Frühlingsregen duftet. Der Gedanke an diesen Wohlgeruch allein ist schon herrlich! Doch was, wenn genau dieser intensive Duft, den wir so sehr genießen, heimlich eine unterschätzte Gefahr birgt?

Viele von uns greifen regelmäßig zu kleinen Duftperlen und Co., um ihrer Wäsche diesen extra Hauch von Frische zu verleihen. Doch diese Produkte können mehr Schaden anrichten, als du vielleicht ahnst. Waschmittel-Experten und Verbraucherschützer schlagen Alarm – und du solltest jetzt unbedingt weiterlesen, um herauszufinden, warum.

Warum dein Wäscheduft mehr Probleme verursacht, als du denkst

Die erschreckende Wahrheit auf der Verpackung

Hast du schon einmal genau auf die Warnhinweise deiner Duftperlen oder Ihres Weichspülers geachtet? Der Satz „Schädlich für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung“ sticht ins Auge und sollte ein deutliches Signal sein. Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen belasten duftende Weichspüler und Wäschedüfte unsere Haut, die Raumluft und vor allem unser Abwasser unnötig mit Chemikalien.

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Allergie-Alarm: Wenn Düfte krank machen

Selbst natürliche Duftstoffe wie Limonen aus Zitrusfrüchten, die biologisch schwer abbaubar sind, können Allergien auslösen und sind giftig für Wasserlebewesen. Was frisch riecht, kann also eine echte Belastung für die Umwelt und letztlich auch für uns sein. Man gibt buchstäblich eine Mischung aus Chemikalien und Mikroplastik ins Abwasser, die am Ende überall landet.

Mikroplastik in deiner Waschmaschine: Ein unsichtbares Problem

Vor allem Produkte, die mit „duftet wochenlang“ werben, setzen oft auf Mikroplastik-Kapseln. Wenn diese schwer abbaubaren Kunststoffe verwendet werden, wird durch jede einzelne Wäsche zusätzlich Mikroplastik in die Luft und das Abwasser freigesetzt. Eine Praxis, die leider keine Ausnahme, sondern gängige Methode ist. Ein Verbot dieser Technologie ist frühestens für 2029 geplant – bis dahin wird mit jeder Wäsche mehr Mikroplastik in Umlauf gebracht.

Duftstoffe im Körper: Die dunkle Seite des Wohlgeruchs

Die Duftstoffe verbreiten sich nicht nur durch die frisch gewaschene Wäsche, sondern auch in der Raumluft. Sie setzen sich auf unserer Haut ab und können im schlimmsten Fall sogar in unseren Körper gelangen. Besonders bedenklich sind hierbei moschusähnliche Duftstoffe, die sich laut der Verbraucherzentrale sogar in der Muttermilch und im Fettgewebe nachweisen lassen.

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Die einfache Lösung: Weniger ist mehr für deine Wäsche

Anstatt auf Duftbomben aus dem Drogeriemarkt zu setzen, solltest du eine simpelere und gesündere Alternative wählen. Greife lieber zu Sensitiv-Waschmitteln. Diese Produkte kommen ganz ohne Parfum, Konservierungsstoffe und Farbstoffe aus und sind damit deutlich schonender – gerade für die empfindliche Haut von Kindern.

Und wenn du dir trotzdem einen schönen Duft für deine Wäsche wünschst? Es gibt wunderbare und natürliche Wege: Hol deine Wäsche an der frischen Luft auf der Leine, lass sie in der Sonne trocknen oder lege ein paar getrocknete Lavendelsäckchen in deinen Kleiderschrank. Das ist nicht nur gut für deine Gesundheit, sondern auch garantiert ohne schlechtes Gewissen und ohne Mikroplastik.

Überrascht dich diese Information? Was tust du, um deiner Wäsche einen angenehmen Duft zu verleihen, ohne Kompromisse bei deiner Gesundheit und der Umwelt einzugehen?

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