Die kalte Jahreszeit und Stromausfälle bringen derzeit viele Haushalte in Österreich ins Schwitzen – nicht vor Wärme, sondern vor Feuchtigkeit. Kondenswasser, das sich an Fenstern bildet, ist nicht nur lästig, sondern kann schnell zur Brutstätte für Schimmel werden. Arme sind oft schwarz, Wasserränder auf den Fensterbänken und eine graue oder schwarze Schicht auf den Fensterlaibungen sind die Folge. Statt ständig mit Lappen nachzuwischen, gibt es einen cleveren Hausmittel-Trick, der das Problem an der Wurzel packt.
Viele konzentrieren sich darauf, die Symptome zu bekämpfen, doch die eigentliche Ursache – das Kondenswasser – muss in Angriff genommen werden. Ich habe selbst festgestellt, dass eine spezielle Beschichtung auf Glas und Rahmen Wunder wirken kann. Sie verhindert, dass sich Wasser überhaupt in großen Mengen sammelt.
Warum sich Kondenswasser bildet
Wenn warme, feuchte Raumluft auf kalte Fensterflächen trifft, kondensiert die Feuchtigkeit. Dieser Effekt wird durch fehlende Heizung und schlechte Isolierung verstärkt. Die ständige Feuchtigkeit schafft ideale Bedingungen für Schimmelpilze, die sich dann rasch ausbreiten.

Der einfache Trick für trockene Fenster
Das Geheimnis liegt in einer selbstgemachten Lösung, die eine unsichtbare Schutzschicht hinterlässt. Sie müssen nichts Kompliziertes tun, nur zwei einfache Schritte befolgen.
Hier ist, was Sie brauchen:
- 100 ml Wasser
- 50 ml Essig
- 3 Esslöffel Spülmittel (Gel)
Zuerst wischen Sie Ihre Fenster gründlich trocken, am besten mit Küchenpapier. Keine einzige Tropfen sollte zurückbleiben. Anschließend tragen Sie die Mischung auf das Glas und die Rahmen auf. Wichtig: Nicht abwischen! Lassen Sie die Lösung vollständig an der Luft trocknen. Es kann sein, dass sich zunächst ein leichter Seifenschaum bildet – das ist genau richtig. Dieser trocknet zu einer dünnen, schützenden Schicht.

Wie diese Schicht wirkt
Diese hauchdünne Barriere sorgt dafür, dass das Kondenswasser nicht mehr in großen Tropfen auf dem Glas steht und auf die Fensterbank läuft. Weil die Oberfläche nicht mehr ständig nass ist, hat Schimmel keine Chance mehr, sich festzusetzen. Der Essig im Gemisch wirkt zusätzlich antimykotisch und bekämpft bereits vorhandene Pilzsporen.
Hartnäckige Fälle: Wenn der Schimmel schon da ist
Sollte sich der Schimmel bereits stärker ausgebreitet haben, beispielsweise auf den Fensterlaibungen, können Sie die restliche Mischung mit etwas Wasserstoffperoxid (3%) mischen. Tragen Sie diese stärkere Lösung auf die betroffenen Stellen auf. Die Kombination aus Essig und Wasserstoffperoxid ist sehr effektiv gegen Schimmel. Eine wöchentliche Anwendung dieser Methode reicht völlig aus, um Ihre Fenster sauber, trocken und schimmelfrei zu halten – selbst in einer kühlen Wohnung.
Hatten Sie auch schon Probleme mit Schimmel an den Fenstern? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und weiteren Tipps in den Kommentaren!

