Aufräumen: 8 Dinge, die nach Joshua Becker sofort rausfliegen sollten

Aufräumen: 8 Dinge, die nach Joshua Becker sofort rausfliegen sollten

Frühlingsputz am Jahresanfang ist eine beliebte Tradition. Doch das Aussortieren kann schnell zur Qual werden, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll. Unsicherheit dominiert, während sich im Schrank unnötiger Ballast sammelt. Doch was, wenn es eine einfache Methode gäbe, den ersten Schritt zu tun und den Prozess zu beschleunigen? Der Minimalismus-Experte Joshua Becker liefert die Antwort – mit Listen von Dingen, die du sofort loswerden kannst, um Platz für das Wesentliche zu schaffen.

Warum Becker’s Ansatz funktioniert

Minimalismus ist mehr als nur ein Trend. Es ist eine Lebensphilosophie, die darauf abzielt, durch Entrümpelung mehr Freiheit und Zeit zu gewinnen. Joshua Becker, ein anerkannter Experte auf diesem Gebiet, hat einfache, aber effektive Prinzipien entwickelt. Seine Methode fokussiert sich darauf, unerlässliche Dinge zu identifizieren und alles Überflüssige konsequent auszusortieren.

1. Abgelaufene Lebensmittel: Der klare Fall

Beginne deine Aufräumaktion mit dem Kühlschrank und Vorratsschrank. Abgelaufene Lebensmittel sind offensichtlich nutzlos. Becker empfiehlt, nur das zu ersetzen, was du auch wirklich konsumieren wirst. Wichtiger Tipp von mir dazu: Überprüfe dennoch, ob manche Produkte trotz abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar sind. Nicht alles muss sofort in den Müll.

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2. Kleidung: Was wirklich im Schrank hängt

Dein Kleiderschrank platzt aus allen Nähten? Becker rät: Trenne dich von allem, was du länger als ein Jahr nicht getragen hast. Es geht nicht darum, auf Lieblingsstücke zu verzichten, sondern unnötige Stücke zu eliminieren. Überprüfe vor allem die Kleidung, die ganz hinten im Schrank verstaubt. Intakte Kleidung kannst du spenden oder verkaufen.

3. Spiele und Puzzles: Spiel mit dem Wegwerfen

Diese Schublade, die voller Spiele und Puzzles ist, die seit Ewigkeiten nicht mehr aus der Verpackung genommen wurden? Raus damit! Das gilt auch für Kinderzimmer: Spiele, die nicht mehr dem Alter entsprechen, können problemlos an jüngere Kinder weitergegeben werden. So schaffst du nicht nur Platz, sondern schenkst anderen Freude.

4. Alte Elektronik und Kabel: Der digitale Ballast

Alte Smartphones, veraltete Kabel und unbenutzte Spielekonsolen sammeln sich oft an. Becker nennt sie „digitale Relikte“, die wir aus Gewohnheit behalten. Wenn die Technik überholt ist, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass du sie noch einmal nutzen wirst. Hier ist rigoroses Aussortieren angesagt.

5. Küchenutensilien: Unvollständiges und Doppelgemüse

Kennen wir das nicht alle? Töpfe ohne Deckel, Deckel ohne passende Töpfe, doppelt vorhandene Pfannenwender. Solche unvollständigen oder überflüssigen Küchenhelfer nehmen nur wertvollen Platz weg. Frage dich ehrlich: Nutzt du wirklich jedes Teil? Ich habe durch diese einfache Frage meine Küchenschubladen aufgeräumt!

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6. Bettwäsche und Textilien: Frischer Wind für dein Bett

Alte Bettwäsche, abgetragene Handtücher oder ausgefranste Putzlappen – diese Textilien haben ausgedient, wenn du sie nicht mehr benötigst. Gerade nach der Anschaffung neuer Bettwäsche wird es Zeit, die alten Garnituren auszusortieren. Sie sind meist noch gut genug, um sie als Putzlappen weiterzuverwenden oder zu spenden.

7. Gepäckstücke: Reise leichter durchs Leben

Im Laufe der Zeit sammelt sich oft eine beachtliche Anzahl an Koffern und Reisetaschen an. Wenn du nicht mehr so oft reist oder bereits deine Lieblingsstücke hast, ist es Zeit, überflüssiges Gepäck loszuwerden. Brauchst du wirklich fünf Koffer in unterschiedlichen Größen? Wahrscheinlich nicht.

8. Bücher: Weisheit auf den Punkt gebracht

Ein Bücherregal kann ein Herzensstück sein, aber für Minimalisten zählt nur, was wirklich wichtig ist. Behalte nur jene Bücher, die du immer wieder zur Hand nimmst oder die du unbedingt noch lesen möchtest. Einmal gelesene Romane, die nur Platz wegnehmen, sind ein klassisches Beispiel für unnötigen Ballast.

Joshua Becker betont: Es geht nicht darum, besitzlos zu werden, sondern darum, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben. Wenn du beim Entrümpeln jedes Teil fragst: „Brauche ich das wirklich, oder raubt es mir am Ende nur Zeit?“, wirst du überrascht sein, wie viel du loslassen kannst.

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