5 Dinge in der österreichischen Küche, die Sie sofort entsorgen sollten (und was echte Profis stattdessen nutzen)

5 Dinge in der österreichischen Küche, die Sie sofort entsorgen sollten (und was echte Profis stattdessen nutzen)

Kennen Sie das? Die Küchenschubladen klemmen, die Kästen sind vollgestopft, und Sie können sich beim besten Willen nicht erinnern, wann Sie dieses eine Plastikteil das letzte Mal benutzt haben. In meiner Praxis als Kochbegeisterte sehe ich immer wieder, dass viele Österreicher ihre Küchen mit Dingen überladen, die nicht nur Platz fressen, sondern auch unnötig Zeit kosten.

Wenn die Unordnung Überhand nimmt, ist es Zeit für eine Radikalkur. Ich habe mich selbst am Wochenende hingesetzt und fünf Dinge gefunden, die bei mir sofort rausgeflogen sind. Diese Gegenstände bieten meist nur einen minimalen Nutzen, aber verursachen maximalen Stress. Lesen Sie jetzt, welche Dinge in Ihrer Küche nur Staub fangen – und wie Sie den freigewordenen Platz wirklich sinnvoll nutzen.

Warum vier Kochlöffel der Anfang jeden Chaos sind

Der spezifische Objekt-Falle: Zu viele Rührlöffel

Ich gestehe: Ich hatte einen Kochlöffel aus Silikon, einen aus Hartplastik, einen aus Holz und einen aus Edelstahl. Vier Löffel für eine Person, die nicht in einem Haubenlokal arbeitet! Das ist der Inbegriff des überflüssigen Besitzes. Braucht man die alle? Ganz klar: Nein.

Ich habe mich für den Silikonlöffel entschieden, da wir vor Kurzem in neue Edelstahlpfannen investiert haben und die Beschichtung schonen wollen. Alles andere wanderte sofort in die Kiste für die Altkleidersammlung oder den Mistplatz (denn Holz gehört richtig entsorgt!).

  • Mein Vorschlag: Reduzieren Sie Ihre Kochlöffel auf maximal zwei: einen hitzebeständigen Silikon- oder Holzkochlöffel für empfindliche Pfannen und einen stabilen Metall- oder Holzlöffel für alles andere.
  • Der Insidertrick: Wenn Sie einen Löffel vergessen, tut es im Notfall auch ein stabiler Esslöffel. Man muss nicht für jede Suppe ein Spezialwerkzeug haben.

Der Drehteller-Fehler im österreichischen Kühlschrank

Das Platzfresser-Gadget für die Kühlschranktür

Wir alle wollen Ordnung. Der Gedanke hinter dem Plastik-Drehteller für den Kühlschrank ist gut: Man dreht, und das Glas Essiggurken kommt hervor. Aber besonders in den gängigen, eher kleinen Kühlschränken, die man in Wiener Altbauwohnungen oder kleineren Häusern oft findet, sind diese Drehteller ein Albtraum.

Sie nehmen wahnsinnig viel Platz am Rand ein und die Flaschen, Tuben und Gläser, die darauf passen, sind letztlich begrenzt. Der Rest steht trotzdem chaotisch daneben. Ich habe festgestellt, dass der Teller den wertvollen Stauraum nur klaut, anstatt ihn zu organisieren.

So schaffen Sie im Kühlschrank wirklich Ordnung:

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  • Flaschen und Tuben gehören in die Seitentür.
  • Nutzen Sie transparente Aufbewahrungsboxen ohne Deckel, um ähnliche Produkte (z.B. Käse, Joghurt oder Aufstriche) gesammelt zu lagern. Das spart Platz und Sie sehen sofort, was fehlt.

Der Entsafter: Wenn Putzen länger dauert als Zubereiten

Mein größter Fehlkauf: Das Saftmonster

Ja, mein Partner hatte recht: Der Entsafter musste weg. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe gesunde Smoothies und Säfte! Aber der Zeitfaktor ist hier die große Hürde. Das Zubereiten des Saftes dauert vielleicht fünf Minuten. Die gründliche Reinigung des Siebs und der unzähligen Plastikteile dauert oft dreimal so lang.

Gerade morgens, bevor man in Wien in die U-Bahn springt oder die Kinder in die Schule bringt, habe ich diese Zeit schlicht und ergreifend nicht. Der Entsafter stand ungenutzt im Schrank und blockierte wertvollen Stauraum für Töpfe.

Der bessere Weg zur gesunden Ernährung: Wenn Sie nicht jeden Tag literweise Saft pressen wollen und Putzen nicht Ihr größtes Hobby ist, sparen Sie sich den Entsafter. Essen Sie frisches Obst und Gemüse als Snack. Oder investieren Sie in einen guten Mixer für schnelle Smoothies – die sind oft leichter zu reinigen.

Die Löffelwaage: Milligramm-Genauigkeit, die niemand braucht

Ein Küchen-Gadget, das reine Schande ist

Ich habe sie angeschafft, weil sie so „innovativ“ aussah: die Löffelwaage. Sie soll winzige Mengen (wie Gewürze, Backpulver oder teure Safranfäden) auf 0,1 Gramm genau abwiegen. Aber wer zum Teufel braucht 75,3 Gramm Dinkelmehl für Pfannkuchen?

Dieses Gadget ist der beste Beweis dafür, dass Perfektion im Alltag oft unnötig ist. Die normale Küchenwaage ist absolut ausreichend. Wenn Sie backen, sind in den meisten österreichischen Kochbüchern die Mengen ohnehin auf 5- oder 10-Gramm-Schritten aufgerundet.

Bessere Alternativen, die Platz sparen:

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  • Die gängige digitale Küchenwaage.
  • Das Löffelmaß-Set (Teelöffel, Esslöffel), wenn es nur um kleine Mengen Gewürze geht. Das braucht kaum Platz in der Schublade.

Der Kapsel-Sündenpfuhl: Tschüss, Plastikmüll!

Der Abschied von der Kapselmaschine

Das ist ein echtes Herzensthema, das nicht nur Platz spart, sondern auch Ihren Geldbeutel und die Umwelt schont. Bei mir musste die Kaffeekapselmaschine weichen. Mittlerweile gibt es so viele hochwertige und umweltfreundliche Alternativen, dass dieses Plastikmüll-System einfach nicht mehr zeitgemäß ist.

Bedenken Sie, wie viele Schachteln voller Kapseln Sie monatlich im Supermarkt (wie Billa oder Spar) kaufen. Das summiert sich nicht nur finanziell, sondern auch im Müll.

So trinken Sie besseren Kaffee für weniger Geld:

Wer sich keine teure Siebträgermaschine anschaffen will, sollte zur French Press greifen. Ich habe sie getestet, und hier sind die Vorteile:

  • Nimmt kaum Platz weg (perfekt für kleine Wiener Küchen).
  • Der Kaffee schmeckt fantastisch und vollmundig.
  • Sie können jede Kaffeesorte verwenden (unterstützen Sie lokale Röstereien!).
  • Kein Plastikmüll, nur kompostierbarer Kaffeesatz.

Der Tipp für den Neustart: Das sollten Sie behalten!

Nachdem Sie nun Platz geschaffen haben, denken Sie darüber nach, was Sie wirklich oft verwenden. Diese fünf Dinge sollten Sie in keiner Küche missen und niemals wegwerfen:

  • Ein scharfes Dreierset Messern: Ein Kochmesser, ein Brotmesser und ein kleines Schälmesser. Mehr nicht.
  • Aufbewahrungsdosen: Mehrere in guter Qualität (Glas oder BPA-freies Plastik). Sie sind besser als Alufolie oder Frischhaltefolie (Stichwort: Nachhaltigkeit).
  • Haushaltsgeräte für den täglichen Gebrauch: Wasserkocher, Toaster. Wenn Sie sie täglich nutzen, bleiben sie.
  • Eine Pfeffermühle in Profiqualität: Frischer Pfeffer ist unschlagbar.
  • Topfdeckel-Halterung: Ein einfacher Lifehack für den Topfschrank. Damit sparen Sie sofort 50% Platz.

Fangen Sie klein an: Nehmen Sie sich heute nur eine Schublade vor und werfen Sie alles Überflüssige rigoros weg. Sie werden überrascht sein, wie befreiend das ist!

Welches Küchenutensil hat bei Ihnen am längsten unnötig Platz weggenommen? Verraten Sie es uns in den Kommentaren!

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