Fünf Dinge, die Du sofort aus der Küche entfernen solltest – der Platzmangel ist der wahre Grund

Fünf Dinge, die Du sofort aus der Küche entfernen solltest – der Platzmangel ist der wahre Grund

Hand aufs Herz: Wann hast Du das letzte Mal Deine Küchenladen wirklich ausgemistet? Bei mir war das Zeichen unübersehbar: Die Schubladen ließen sich nur noch mit Gewalt schließen, und ständig klemmte irgendein unnötiges Gadget fest. Dieses Chaos ist nicht nur nervig, es frisst wertvollen Platz, den man in einer Wiener oder Grazer Wohnung so dringend braucht.

Ich habe am Wochenende radikal aufgeräumt und fünf Dinge gefunden, die bei mir schon lange überflüssig waren. Und ich bin mir sicher: Eines davon schlummert auch in Deiner Küche. **Es geht darum, Pragmatismus über „Vielleicht-brauch-ich-das-irgendwann“ zu stellen.**

Der Kochlöffel-Mangel oder -Überfluss?

Gerade habe ich gezählt: Vier Kochlöffel in vier verschiedenen Materialien! Silikon, Holz, Edelstahl, Hartplastik. Das ist definitiv kein Equipment aus der Profiküche vom Steirereck, sondern purer Ballast.

  • Braucht man wirklich vier verschiedene Kochlöffel? Meiner Erfahrung nach: Nein.
  • Ich habe drei entsorgt. Übrig blieb der Silikonlöffel, um meine Edelstahlpfannen zu schützen.

Der Lifehack: Überlege, welchen einen oder maximal zwei Kochlöffel Du wirklich regelmäßig benutzt. Ein guter Silikon- oder Holzlöffel deckt 90% aller Kochsituationen ab. Den Rest kann man getrost aussortieren. Das schafft sofort Platz in der Lade.

Der Drehteller: Die große Platzfalle im Kühlschrank

Der Gedanke war gut: Ein Drehteller im Kühlschrank, um Gläser und Soßen besser zu ordnen. Die Realität? Ein Desaster, besonders in kleineren Single-Kühlschränken, wie sie in vielen Stadtwohnungen stehen.

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Das Ding braucht allein wegen seines Durchmessers extrem viel Platz. Am Ende passen nur wenige Flaschen darauf – und der Rest steht trotzdem daneben und blockiert die Seite. Ich habe festgestellt, der Drehteller ist ein „Platzfresser“, der eine bessere Ordnung nur vorgibt.

Meine Empfehlung: Stattdessen lieber Flaschen und Tuben links oder rechts an die Wand stellen oder kleine, rechteckige Aufbewahrungsboxen nutzen. Diese lassen sich besser stapeln und nutzen den Raum effizienter.

Der Entsafter: Schön, aber ein Putz-Albtraum

Ich muss es zugeben: Mein Partner hatte recht. Der Entsafter ist etwas für Menschen mit viel Zeit und Putz-Leidenschaft. Frisch gepresste Säfte zum Frühstück klingen toll, aber die zehn Minuten für das Putzen der ganzen Einzelteile – Filter, Behälter, Messer – hat man morgens einfach nicht.

Bei mir stand er monatelang ungenutzt im Eck. Ein Entsafter nimmt viel Schrankplatz ein und bietet kaum Mehrwert, wenn man auch mit einem Apfel und einer Karotte als Snack glücklich ist. **Gesunde Ernährung soll einfach sein, keine Zusatzaufgabe.** Wenn Du nicht täglich Saft machst, weg damit!

Die Löffelwaage: Die Definition von unnötiger Präzision

Ich habe keine Ahnung, wie die Löffelwaage in meine Schublade gekommen ist – sie musste weg. Wer braucht wirklich eine Waage, die 75,3 Gramm Dinkelmehl abwiegen kann? Das ist eine übertriebene Präzision, die beim täglichen Kochen und Backen völlig irrelevant ist.

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Es geht auch um die mentale Last: Man wird dazu verleitet, alles auf Milligramm genau abzumessen, obwohl 75 Gramm völlig ausreichen. Eine normale Küchenwaage (oder das Volumenmaß einer Multi-Küchenmaschine) ist mehr als genug.

Kaffeekapseln und die dazugehörige Maschine

Ich weiß, das ist ein heikles Thema in Österreich, aber es muss sein. Die Kaffeekapselmaschine musste weichen – und damit auch der Plastikmüll und die unnötigen Kosten. Mittlerweile gibt es so viele Alternativen, die sowohl umweltfreundlicher sind als auch günstiger im Unterhalt.

Österreich-Tipp: Die Alternative, die Platz spart und schmeckt

Wenn Du keine hochmoderne Siebträgermaschine („den Boiler“) möchtest, probiere die French Press (Pressstempelkanne).

  • Sie nimmt kaum Platz weg – ideal für kleine Küchen.
  • Der Kaffee schmeckt fantastisch, wenn man klassischen schwarzen Kaffee mag (die Auswahl an Kaffeesorten für French Press ist riesig).
  • Dein Geldbeutel und die Umwelt danken es Dir.

Fünf Dinge, die Du behalten solltest (und warum)

Beim Ausmisten geht es nicht nur darum, was wegkommt, sondern auch, was bleibt und wirklich benutzt wird:

  1. Schärfere Messer: Ein gutes, kleines und ein großes Kochmesser – mehr braucht man in 90% der Fälle nicht.
  2. Oft genutzte Geräte: Dein Toaster oder Wasserkocher, die täglich im Einsatz sind. Diese dürfen Platz einnehmen.
  3. Mehrere Vorratsdosen: Deutlich besser für die Umwelt und zur Essensaufbewahrung als Alufolie.
  4. Pfeffermühle: Frisch gemahlener Pfeffer macht den Unterschied. Ein Muss!
  5. Deckelhalterung im Topfschrank: Der unscheinbare Held für Ordnung und Ruhe im Topfschrank.

Hast Du auch ein Küchen-Gadget, das Du gnadenlos entsorgt hast und uns empfiehlst? Schreib es in die Kommentare!

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