Drei Hausmittel, mit denen meine Fenster in Österreich den ganzen Winter trocken bleiben

Drei Hausmittel, mit denen meine Fenster in Österreich den ganzen Winter trocken bleiben

Kondenswasser am Fenster im Winter ist nicht nur ärgerlich, sondern eine ernste Bedrohung für Ihre Gesundheit und Ihre Wohnung. Die ständige Feuchtigkeit führt unweigerlich zu Schimmelpilz (in Österreich oft „Schwammerl“ genannt), der zu hartnäckigem Husten, Allergien und chronischem Schnupfen führen kann. Viele wischen morgens einfach die Pfützen ab, aber das ist nur Symptombekämpfung.

Ich sah dieses Problem in meiner eigenen Wohnung in Wien und beschloss, es radikal zu lösen. Ich mischte drei einfache Hausmittel, die ich jetzt den ganzen Winter über täglich an meinen Fenstern verwende. Es ist ein „Verteidigungsplan“ in drei Schritten, der verhindert, dass die Feuchtigkeit überhaupt erst entsteht.

Schritt 1: Der „Abperleffekt“ – So hält Essig + Spülmittel das Fenster trocken

Der erste Schritt ist die Schaffung einer wasserabweisenden Schicht auf der Glasscheibe selbst. Dieser Trick sorgt dafür, dass sich Kondenswasser nicht in großen, tropfenden Pfützen ansammelt, sondern nur in Form eines leichten, schnell verdunstenden Nebels. Es ist, als würde man eine unsichtbare Imprägnierung auf das Glas auftragen.

So machen Sie es:

  • Nehmen Sie ein trockenes Tuch, das keine Fusseln hinterlässt (Mikrofaser ist ideal).
  • Geben Sie eine kleine Menge normalen Haushaltsessig (den hellen, 5%igen) und ein paar Tropfen flüssiges Geschirrspülmittel darauf.
  • Reiben Sie die Fensterscheibe mit dieser Mischung ein. Machen Sie sich keine Sorgen wegen streifigen weißen Flecken am Anfang.
  • Lassen Sie die Lösung vollständig von selbst trocknen. Sie wird kristallklar, sobald sie abgetrocknet ist.

Warum das funktioniert: Der Essig reinigt tief, während das Spülmittel eine dünne, wachsartige Schicht bildet, die die Oberflächenspannung des Wassers verändert. Ich habe bemerkt, dass die Kondensation danach extrem viel schneller verdunstet und nicht mehr an den Rahmen gelangt.

Drei Hausmittel, mit denen meine Fenster in Österreich den ganzen Winter trocken bleiben - image 1

Schritt 2: Die „Ausrottung“ – Wie man Schimmelsporen endgültig tötet

Ganz wichtig: Bevor Sie zum Schutz übergehen, müssen Sie alle vorhandenen schwarzen Pilzflecken entfernen. Schimmel ist ein lebender Organismus. Ihn einfach abzuwischen, ist so, als würde man Gänseblümchen nur den Kopf abschneiden – die Wurzel bleibt im Mauerwerk, in den Silikonfugen und am Fensterrahmen.

Die stärkste antimykotische Lösung, die ich in meiner Praxis getestet habe, ist folgende:

  • Mischen Sie Essig (wieder den klaren Haushaltsessig) und Wasserstoffperoxid im Verhältnis 1:1.
  • Füllen Sie die Lösung in eine Sprühflasche.
  • Sprühen Sie die gesamte Fläche (Dichtungen, Fensterbrett, Fensterrahmen) ein, auf der Sie auch nur die kleinste schwarze Stelle entdecken.
  • Lassen Sie die Mischung 15–20 Minuten lang einwirken. Das gibt dem Peroxid Zeit, die Pilzsporen im Material abzutöten.
  • Wischen Sie die Stelle gründlich mit einem alten Lappen ab und entsorgen Sie diesen sofort.

Achtung: Bei Schimmel an den Fensterfugen (besonders bei Altbauten in Österreich) muss man wirklich sorgfältig vorgehen. Diese Lösung entfernt nicht nur die Oberfläche, sondern neutralisiert die Quelle der Ausbreitung.

Schritt 3: Der „Luftentfeuchter“ – Salz und Lorbeer als Feuchtigkeitskiller

Um die allgemeine Luftfeuchtigkeit direkt am Fenster dauerhaft zu senken, setze ich auf zwei unscheinbare, aber unglaublich effektive Küchenzutaten. Das ist die ständige 24/7-Überwachung, damit keine nennenswerte Feuchtigkeit mehr entsteht. Diese Methode ist viel billiger als jeder elektrische Luftentfeuchter (den man in Steiermark oder Tirol im Winter sowieso oft braucht).

Zwei Feuchtigkeitskiller, die auf Ihrem Fensterbrett arbeiten:

1. Speisesalz (oder Meersalz):

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Salz ist ein hochwirksames hygroskopisches Mittel – es zieht Feuchtigkeit aus der Luft an wie ein Magnet. Nehmen Sie eine kleine Schale oder eine Untertasse und füllen Sie diese mit Küchen- oder Meersalz (ca. 100–150 g). Stellen Sie diese Schale unauffällig in eine Ecke des Fensterbretts.

Tipp: Wenn das Salz klumpig wird und feucht aussieht, ist es Zeit für den Austausch. Das ist der Beweis, dass es seine Arbeit geleistet hat und die Feuchtigkeit aufgenommen hat.

2. Frische Lorbeerblätter:

Legen Sie einige frische Lorbeerblätter neben die Salzdose. Lorbeerblätter enthalten flüchtige fungizide Substanzen. Sie verlangsamen die Entwicklung jeglicher Pilz- oder Bakterienkultur in ihrer unmittelbaren Nähe. Das gibt einen zusätzlichen Schutz vor Sporenbildung, selbst wenn sich doch einmal Feuchtigkeit ansammeln sollte.

Dieser einfache Dreiklang – Antikondensationsmittel, Pilzvernichter und Luftentfeuchter – hat meine Fenster den ganzen kalten Winter über in Österreich trocken gehalten. Es ist erstaunlich, wie schnell man chronische Probleme mit Hausmitteln lösen kann.

Und Sie? Haben Sie andere Tricks, um Schimmel an den Fenstern zu bekämpfen, die in Österreich gut funktionieren?

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