Ich habe aufgehört, teure Putzlappen zu kaufen: Darum lege ich alte Handtücher auf den Boden des Küchenkastens

Ich habe aufgehört, teure Putzlappen zu kaufen: Darum lege ich alte Handtücher auf den Boden des Küchenkastens

Fürs Putzen teure Einwegtücher zu kaufen, gehört zu den Dingen, die wir alle tun, obwohl wir es besser wissen. Jedes Mal, wenn ich an der Kasse stehe und für eine dünne Packung 4 oder 5 Euro bezahle, fühlt es sich nach unnötiger Ausgabe an. Besonders in Österreich, wo die Lebenshaltungskosten ohnehin hoch sind, summiert sich das schnell. Ich habe jahrelang nach einer besseren Lösung gesucht, die nicht nur kostengünstig, sondern auch umweltfreundlich ist.

Die Antwort fand ich in etwas sehr Offensichtlichem, das bei mir in der Ecke lag: alte Handtücher. Diese Methode ist so einfach und effektiv, dass ich sie sofort mit Ihnen teilen muss. Sie benötigen nur fünf Minuten Zeit und ein altes Badetuch. Das Ergebnis? Perfekte, fussel- und streifenfreie Putztücher, die den gekauften in nichts nachstehen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie diese „Magie“ selbst zaubern.

Warum alte Handtücher die besten Putzhelfer sind

Viele von uns bewahren gealterte Handtücher auf, weil sie „noch gut genug sind“, belegen aber nur Platz in unseren Schränken. In Wahrheit haben diese Frotteetücher genau die Struktur, die wir für die Reinigung suchen.

In meiner Praxis habe ich festgestellt, dass diese Methode die teuren Vliestücher aus dem Supermarkt (wie Billa oder Spar) sofort ersetzen kann. Hier sind die Hauptvorteile, die Sie sofort bemerken werden:

Drei Gründe, warum ich keine Fabrik-Lappen mehr kaufe

  • Massive Kostenersparnis: Anstatt monatlich 10 bis 15 Euro für Einwegtücher auszugeben, wandeln Sie vorhandene Gegenstände in nützliche Werkzeuge um. Hochgerechnet auf ein Jahr spare ich so leicht über 100 Euro, die ich stattdessen für eine gutes Schnitzel nutzen kann.
  • Überlegene Saugfähigkeit: Alte Handtücher bestehen oft aus Baumwolle und absorbieren Flüssigkeiten viel besser und schneller als die dünnen Papiertücher oder Vliestücher. Keine Streifenbildung mehr – das ist ein großer Pluspunkt beim Fensterputzen.
  • Ökologie und Nachhaltigkeit: Durch die Wiederverwendung alter Textilien reduzieren wir Müll. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit in Österreich immer wichtiger wird, ist dies ein kleiner, aber wichtiger Beitrag.

Und das Beste daran: Diese selbstgemachten Lappen fusseln nicht und reißen auch nach vielen Wäschen nicht.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Machen Sie Ihre „Wunder-Lappen“ in nur 5 Minuten

Die Herstellung der eigenen Reinigungstücher ist lächerlich einfach. Es braucht keine Nähmaschine oder andere komplizierte Werkzeuge – nur eine gute Schere.

Das brauchen Sie:

  • Ein altes, sauberes Handtuch (Küchentuch, Badetuch oder Gästehandtuch).
  • Eine scharfe Schere.
  • Optional: Nähmaschine (für eine längere Haltbarkeit).

Der gesamte Prozess dauert tatsächlich nicht länger als fünf Minuten, wenn Sie das Handtuch bereits bereitgelegt haben:

Schritt 1: Das Handtuch glätten
Breiten Sie das Handtuch auf einem Tisch oder dem Boden aus, um Falten zu vermeiden und präzise schneiden zu können.

Schritt 2: Schneiden der Quadrate
Schneiden Sie das Handtuch in gleichmäßige Stücke. Ich empfehle eine Größe von etwa 20×20 cm. Das ist die perfekte Größe für die Hand. Achten Sie darauf, dass kleine Stücke oft vielseitiger sind.

Profi-Tipp: Wenn Sie eine Nähmaschine besitzen, nähen Sie die Ränder mit einem Zickzackstich ab. Das verhindert das Ausfransen und macht die Tücher quasi unendlich haltbar. Aber auch ohne Nähen halten sie erstaunlich lange!

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Schritt 3: Sofortiger Einsatz
Die Tücher sind sofort einsatzbereit. Ich habe meine in einem Korb unter der Spüle und verwende sie für alles: vom Abwischen der Küchenarbeitsplatte bis zum Staubwischen im Wohnzimmer.

Nie mehr Chaos: So nutzen Sie die neuen Helfer

Das Tolle an diesen Upcycling-Lappen ist ihre Vielseitigkeit. Sie erhalten ein universelles Haushaltszubehör, das Zeit, Geld und Platz spart.

Ich benutze sie für:

  • In der Küche: Ein kleiner Lappen ersetzt den Einwegschwamm beim Abwasch. Er saugt Öl und verschüttete Flüssigkeiten schnell auf.
  • Für empfindliche Oberflächen: Da die Baumwolle weicher ist, eignen sie sich hervorragend zum Abstauben von Möbeln oder zum Polieren von Edelstahlgeräten.
  • Im Bad: Zum Reinigen von Armaturen oder Spiegeln. Sie hinterlassen garantiert keine Flusen, im Gegensatz zu manchen Papiertüchern.
  • Für Kinderhände: In der Nähe der Wickelkommode sind sie ideal, um kleine Kleckereien aufzuwischen.

Nach Gebrauch werfen Sie sie einfach in die Waschmaschine. Sie bleiben auch nach Dutzenden von Waschgängen weich und formstabil.

Dieser einfache Trick war für mich ein echter Game Changer in der Haushaltsführung. Alte Handtücher bekommen ein Ehrenleben im Putzschrank, und meine monatlichen Ausgaben sind gesunken. Probieren Sie es heute Nachmittag aus – das Erfolgserlebnis kostet nur fünf Minuten Ihrer Zeit.

Und Sie: Welche unerwarteten Gegenstände verwenden Sie zum Putzen, um Geld zu sparen? Teilen Sie Ihre besten Tipps in den Kommentaren!

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