Drei Gründe, warum dieser leuchtend pinke Pizzateig alles ändert (Rotkohl-Geheimnis)

Drei Gründe, warum dieser leuchtend pinke Pizzateig alles ändert (Rotkohl-Geheimnis)

Hand aufs Herz: Sie lieben Pizza, aber das Standard-Rezept langweilt Sie langsam? Wir kennen diesen Moment. Wenn das gleiche italienische Gericht zum zehnten Mal auf den Tisch kommt, fehlt der Überraschungseffekt. Aber hier ist die große Neuigkeit, die ich in meiner Praxis bemerkt habe: Die größte Veränderung kommt nicht vom Belag, sondern vom Teig selbst.

Gerade in Österreich, wo wir Kreativität in der Küche lieben, suchen viele nach dem nächsten großen Wurf. Vergessen Sie teure Spezialzutaten. Die Lösung, die gerade durch die Social-Media-Kanäle der Wiener Food-Szene geht, ist so einfach wie genial: Rotkohl im Teig. Es klingt verrückt, aber lesen Sie weiter, denn die leuchtend pinke Farbe ist nur ein Nebeneffekt.

Warum ich diesen veganen Rotkohl-Pizzateig wärmstens empfehle

Die Idee, Rotkohl (auch Blaukraut genannt) in Hefe- oder Waffelteige zu mischen, kursiert schon länger in der veganen Küche. Aber auf der Pizza funktioniert es besser, als ich dachte. Es geht um Ästhetik, Gesundheit und diesen gewissen „Wow-Faktor“ beim Abendessen. Gerade Eltern, die in Wien oder Graz verzweifelt versuchen, ihren Kindern Gemüse unterzujubeln, finden in diesem Trick einen Verbündeten.

Hier sind die drei Hauptgründe, warum die pinke Pizza bald auf jedem Backblech liegen wird:

  • Das „Ich-will-mehr“-Design: Die leuchtend pinke Farbe ist visuell ansprechend und macht Kinder neugierig. Plötzlich schmeckt Rotkohl nicht mehr nach Gemüse, sondern nach einem aufregenden Experiment.
  • Die versteckte Ernährungsbombe: Ich habe einmal berechnet: Mit nur 100 Gramm Rotkohl im Teig erhöhen Sie diskret die Ballaststoff- und Vitamin-C-Aufnahme. Ihr Kind bekommt die Nährstoffe, ohne es zu merken.
  • Die Textur-Überraschung: Der pürierte Rotkohl macht den Teig leicht feuchter und oft luftiger. Er bäckt sich zu einer perfekten, leicht zähen Konsistenz, die man von Standard-Pizzateigen nicht kennt.

Das Rotkohl-Geheimnis: Die 3-Schritte-Anleitung für den perfekten Pink-Teig

Der wichtigste Schritt ist die Vorbereitung des Rotkohls. Wenn Sie ihn einfach kleinschneiden, bekommen Sie nur graue Brocken. Das Ziel ist eine lebendige, gleichmäßige pinke Färbung. Ich habe in meiner Testküche festgestellt, dass die Menge des Pürees entscheidend ist – zu viel macht den Teig matschig, zu wenig funktioniert nicht.

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Zutaten (für eine Standard-Pizza):

  • 300 g Mehl (österreichisches Universalmehl funktioniert super!)
  • 10 g frische Hefe
  • Ca. 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 100 g Rotkohl
  • 35 ml Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Die Vorgehensweise:

  1. Die Hefe aktivieren: Lösen Sie die Hefe in 1 EL lauwarmem Wasser auf und fügen Sie eine Prise Zucker hinzu. Stellen Sie das Gefäß beiseite.
  2. Das Farbwunder schaffen: Spülen Sie den Rotkohl ab, schneiden Sie ihn grob und pürieren Sie ihn mit dem restlichen lauwarmen Wasser, bis eine intensiv pinke Flüssigkeit entsteht. Das ist entscheidend: Die Masse muss komplett homogen sein.
  3. Den Teig kneten: Mischen Sie Mehl und Salz. Formen Sie eine Mulde und geben Sie das Hefewasser, das Öl und genau 70 ml des pürierten Rotkohls hinzu. Kneten Sie den Teig. Fühlt sich der Teig noch zu klebrig an (was bei pflanzlichem Teig oft der Fall ist), geben Sie schrittweise mehr Mehl hinzu, bis er geschmeidig ist. Danach abdecken und 60 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Funktioniert übrigens auch wunderbar im leicht angewärmten Backofen-Fach.

Der Belag: Die perfekte Balance zwischen Cremig und Knusprig

Die rote Rotkohl-Pizza verdient eine Ablenkung von der traditionellen Tomatensoße. Der Original-Vorschlag, eine helle Joghurt- oder Skyr-Soße zu verwenden, um den Pink-Effekt hervorzuheben, ist ideal. Ich empfehle, anstelle von gewöhnlichem Joghurt den österreichischen Heumilch-Skyr (oder eine vegane Variante) zu verwenden – der ist dicker und verläuft nicht.

Für die Soße:

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  • 100 g pflanzlicher Skyr/Joghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1-2 EL Zitronensaft (damit wird der Teig noch pinker, da die Kohlfarbe auf Säure reagiert!)
  • Salz und Pfeffer

Für den Belag:

  • Frischer Spinat (etwa zwei Handvoll)
  • Rot oder weiße Zwiebelringe
  • Gehackte Walnüsse
  • Ein paar Kleckse grünes Pesto (gibt einen schönen Farbkontrast)

Rollen Sie den Teig aus (er sollte jetzt kräftig pink sein), bestreichen Sie ihn mit der Soße und belegen Sie ihn großzügig. Bei 200 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen (viele österreichische Öfen heizen gerne etwas langsamer hoch, also warten Sie lieber 5 Minuten länger) backen Sie die Pizza 15 Minuten lang, bis der Rand leicht goldbraun ist und die Nüsse duften.

Das war’s auch schon. Die pinke Basis erlaubt unendlich viele Belag-Variationen – von Feta, über Kürbis bis hin zu Pilzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, solange der Teig so leuchtet.

Fazit: Pizza, die man sich merkt

Diese Rotkohl-Pizza ist mehr als nur ein Rezept; es ist ein Lifehack für alle, die ihren Speiseplan aufpeppen wollen. Ich habe bemerkt, dass selbst Gemüseverweigerer zwei Mal zuschlagen, wenn das Essen so spektakulär aussieht. Versuchen Sie es am nächsten Freitagabend! Und jetzt frage ich Sie:

Haben Sie schon einmal versucht, „versteckte“ gesunde Zutaten in Standardrezepten zu verwenden? Was war Ihr erfolgreichster Trick?

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