Darum legen erfahrene Köche vor dem Frittieren eine halbe Zitrone in den Airfryer

Darum legen erfahrene Köche vor dem Frittieren eine halbe Zitrone in den Airfryer

Haben Sie auch das Gefühl, dass Ihr Airfryer nach jedem Knusperspaß aussieht, als hätte er eine Schlacht verloren? Die Heißluftfritteuse ist ein Wunderwerk für schnelle, fettarme Gerichte, aber die Reinigung… das ist oft der Haken. Ich habe in meiner Küchenpraxis selbst festgestellt: Die meisten reinigen den Airfryer absolut falsch.

Wenn Fett und eingebrannte Reste erst einmal verkrustet sind, wird das Gerät schnell zum Staubfänger in der Ecke. Doch es gibt einen absolut einfachen Trick, den Kenner in Österreich und Deutschland nutzen, um diesen Albtraum zu verhindern. Und das Beste: Er rettet nicht nur Ihre Zeit, sondern auch das Gerät langfristig.

Das Airfryer-Geheimnis: Warum Experten Backpapier verwenden

Viele vernachlässigen die Reinigung nach der Benutzung – aus Zeitmangel oder Faulheit. Aber ich sage Ihnen: Wenn Sie diesen einen präventiven Schritt weglassen, arbeiten Sie langfristig doppelt so viel. Das Zauberwort heißt „Vorbeugung“.

Das Problem ist klar: Egal ob Pommes, Hähnchen oder Gemüse, die Reste tropfen durch den Korb und backen gnadenlos auf der Schublade fest. Das kostet Schrubben und Nerven. Die Lösung der Profis ist verblüffend einfach und oft übersehen.

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Der verblüffende Vorkehrungstrick: So schützen Sie den Korb

Wenn Sie Ihren Airfryer das nächste Mal benutzen, legen Sie einfach ein passendes Stück Backpapier in den Korb, bevor Sie die Lebensmittel einfüllen. Das Papier fängt die meisten herabtropfenden Fette und Speisereste auf.

  • Das Backpapier sollte exakt in den Korb passen. Stehende oder überstehende Ränder sind gefährlich.
  • Legen Sie das Backpapier erst in den Airfryer, wenn es mit Lebensmitteln beschwert wird (z.B. Ihre Pommes oder Chicken Wings).
  • Wichtig: Lassen Sie niemals leeres Backpapier während des Vorheizens im Airfryer. Die aufsteigende Hitze kann das Papier hochsaugen, in Kontakt mit dem Heizelement bringen und so eine akute Brandgefahr darstellen!

Durch diesen Trick bleibt der Korb selbst und die darunterliegende Schublade viel sauberer. Sie müssen nur das Papier entsorgen und die Kleinarbeit am Rest ist minimal. Das spart Ihnen das mühsame Einweichen von Eingebranntem.

Der 4-Schritte-Express-Plan für die Nachreinigung

Auch mit Backpapier müssen Sie eine minimale Routine beibehalten. Aber keine Sorge, das geht schnell – und zwar nach jeder Benutzung. Wenn Sie im Stubaital wohnen und morgens nur schnell ein paar Semmeln aufknuspern, ist das in zwei Minuten erledigt!

Bevor Sie überhaupt starten: Immer den Stecker ziehen und das Gerät vollständig abkühlen lassen. Niemals mit nassen Händen an die Elektrik!

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Ihr SOS-Plan für den täglichen Schmutz:

  1. Nehmen Sie alle herausnehmbaren Teile (Korb, Schublade) heraus, kratzen Sie den Grobschmutz mit einem Küchenpapier ab.
  2. Füllen Sie das Spülbecken mit warmem Wasser und etwas Spülmittel. Die Teile baden darin für ein paar Minuten. Das löst die Fettreste, bevor sie hartnäckig werden.
  3. Reinigen Sie die Teile mit einem weichen Schwamm oder Tuch. Verwenden Sie unter keinen Umständen Stahlwolle! Sie ruinieren damit die Antihaftbeschichtung, und danach backt alles doppelt so schnell fest.
  4. Wenn Ihre Einzelteile spülmaschinenfest sind (prüfen Sie immer die Gebrauchsanweisung!), können Sie sie auch in die Spülmaschine geben. Wir in Österreich sparen gerne Zeit!

Die unsichtbare Gefahr: Heizelement und Innenraum

Der wirklich hartnäckige Schmutz sitzt oft da, wo Sie ihn nicht sehen: am Heizelement oben in der Fritteuse. Da es nicht in direkten Kontakt mit dem Essen kommt und beim Betrieb sehr heiß wird, ist eine *tägliche* Reinigung unnötig. Aber einmal pro Woche oder alle zehn Nutzungen sollten Sie hinschauen.

Flüssigkeit und Elektronik sind keine Freunde. Deshalb ist hier äußerste Vorsicht geboten:

  • Das Innere: Nachdem Sie Korb und Schublade entfernt haben, wischen Sie den Geräte-Innenraum vorsichtig mit einem leicht feuchten Tuch ab, das ganz wenig Spülmittel enthält.
  • Nie zu nass wischen! Das Tuch oder der Schwamm sollten nur angefeuchtet sein, um die Elektronik nicht zu beschädigen. Danach immer sofort sorgfältig trockentupfen.
  • Das Heizelement: Manchmal setzen sich Fettspritzer am Heizelement ab. Hier ist das beste Werkzeug eine weiche Bürste (eine saubere Zahnbürste eignet sich oft perfekt).
  • Verwenden Sie hier keine Flüssigkeit! Die Bürste entfernt die anhaftenden Partikel, ohne die Gefahr, dass Wasser auf das Heizelement oder die Verkabelung tropft.

Der wichtigste Schritt zum Schluss: Warten Sie, bis wirklich alle Teile – innen wie außen – vollständig trocken sind, bevor Sie den Airfryer wieder zusammenbauen und an den Strom anschließen.

Ich merke immer wieder, dass diese einfachen Routinen massiv unterschätzt werden. Wer seinen Airfryer pflegt, spart nicht nur Putzzeit, sondern sichert auch eine längere Lebensdauer und gleichbleibende Knusprigkeit. Haben Sie selbst noch einen ultimativen Putz-Trick für die Heißluftfritteuse, der hier nicht erwähnt wurde? Teilen Sie ihn in den Kommentaren!

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