Hand aufs Herz: Kennen Sie dieses Gefühl, wenn der wöchentliche Einkauf in der Küche steht und die Mission „Kühlschrank-Tetris“ beginnt? Man besitzt ein scheinbar großes Gerät, aber am Ende muss man doch wieder Gläser stapeln und Sahnebecher umkippen, um die Tür überhaupt noch zu schließen.
Dieses alltägliche Chaos kostet nicht nur wertvolle Zeit, sondern führt oft dazu, dass die Hälfte der Lebensmittel im hintersten Eck abläuft. Wir haben uns bei IKEA umgesehen und drei extrem elegante Tools gefunden, die dieses Problem radikal lösen. Sie sind so simpel, dass man sich fragt, warum man nicht schon früher darauf gekommen ist.
Das Counter-Geheimnis: Endlich nichts mehr im hinteren Eck vergessen
Die meisten Menschen kennen das: Die teure Ajvar-Tube oder das selbstgemachte Pesto steht in der zweiten Reihe, hinter den Milchkartons. Um heranzukommen, räumt man erst drei andere Dinge zur Seite, verrenkt sich und lässt dabei die Kühlschranktür unnötig lange offen – was natürlich Strom kostet.
Hier kommt das erste, genial einfache IKEA-Gadget ins Spiel, das man in Wien oder Linz genauso brauchen kann wie auf dem Land: Der Drehteller (Serie „KLIPPKAKTUS“).
In meiner Küche habe ich ihn seit Kurzem im Einsatz und sofort bemerkt:
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Zentrale Organisation: Flaschen, Soßen und kleine Gläser, die oft im Chaos untergehen, stehen nun zentral auf der Platte.
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Einfache Bedienung: Statt umständlich alles hervorzukramen, drehen Sie den Teller einfach wie bei einem Langos-Stand auf dem Christkindlmarkt – alles ist sofort griffbereit.
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Sicherheit: Die hochgezogenen Kanten verhindern, dass die Senftube bei der Rotation über die Kante rutscht. Nichts verrutscht mehr.
Experten-Tipp: Nutzen Sie den Drehteller thematisch. Im Sommer füllen Sie ihn ausschließlich mit Grillsaucen oder Dips. Wenn Sie im Garten grillen, nehmen Sie einfach den gesamten Teller als praktisches Serviertablett mit. Das spart Laufwege und Verwirrung.

Warum die richtige Luftzirkulation Lebensmittel länger haltbar macht
Ein typisches Ärgernis in vielen österreichischen Haushalten ist die Lagerung von Obst und Gemüse. Man legt es in die Schubladen, aber Feuchtigkeit und schlechte Luftzirkulation führen oft dazu, dass die Radieschen schneller schrumpeln oder die Paprika weich wird, als einem lieb ist.
IKEA hat eine simple, aber sehr effektive Lösung: Die Aufbewahrungsbox mit Belüftungslöchern.
Diese Boxen haben zwei klare Vorteile, die ich in meiner Praxis als Game Changer sehe:
Man kann die Boxen komplett aus dem Kühlschrank herausnehmen, dank der stabilen Griffe. Das ist besonders praktisch, wenn Sie gerade kochen und schnell einen Bund Petersilie und Karotten brauchen. So bleibt die Kühlschranktür geschlossen und die Kälte drinnen.
Die Belüftungslöcher sind der eigentliche Clou. Sie sorgen dafür, dass sich keine Staunässe bildet. Wenn Sie beispielsweise Tomaten einkaufen, die auf dem Wiener Naschmarkt oft noch etwas feucht sind, kann diese Feuchtigkeit sofort entweichen. Das hält alles trockener und damit länger frisch.
Der vertikale Trick: Wie Sie Platz unter den Glasböden gewinnen
Wenn man keinen großen Side-by-Side-Kühlschrank hat, versucht man unweigerlich, Lebensmittel zu stapeln, um die Höhe optimal zu nutzen. Das führt schnell zu Instabilität und dazu, dass man den Berg abtragen muss, um an das unterste Joghurt zu kommen.

Der oft ungenutzte Raum ist der untere Teil der Glasablagen. Hier setzt das dritte, beinahe unsichtbare IKEA-Gadget an: Die herausziehbare Aufbewahrungsbox mit Saugnäpfen.
Dieses ausziehbare Fach wird einfach unterhalb des bestehenden Regals montiert. Die Saugnäpfe bieten zusätzliche Stabilität und verhindern, dass die Box beim Herausziehen kippt.
Wofür ich dieses Extra-Fach idealerweise nutze:
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Kleine, lose Gegenstände (Käsescheiben-Verpackungen, Eier im Zehner-Karton oder kleine Tütchen mit Hefe).
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Vorsortierte Snacks für die Jause der Kinder.
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Produkte, die man selten braucht, aber die Platz wegnehmen (z.B. Marzipan-Rohmasse außerhalb der Weihnachtszeit).
Anstatt wahllos zu stapeln, nutzen Sie nun den Raum, der bisher nur Luft war. Im Handumdrehen wirkt der Kühlschrank aufgeräumter, und Sie haben sofort einen Überblick über Ihre Vorräte.
Fazit: Ordnung im Kühlschrank spart mehr als nur Nerven
Ordnung ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. Ein gut organisierter Kühlschrank reduziert Lebensmittelverschwendung, weil Sie alles sehen und rechtzeitig verbrauchen. Mit diesen drei simplen, kostengünstigen Gadgets räumen Sie nicht nur auf, sondern sparen langfristig auch Geld.
Welches Chaos-Eck in Ihrem Kühlschrank nervt Sie am meisten? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

