Wir kennen das Problem: Sie möchten Ihren dunklen Flur oder Ihr kleines Wohnzimmer lichter und luxuriöser wirken lassen. Die Lösung ist ein riesiger, bodentiefer Spiegel. Aber wenn Sie sich die Preise für XXL-Spiegel ansehen, schnürt es Ihnen die Kehle zu. Ein solches Statement-Piece schlägt schnell mit mehreren Hundert Euro zu Buche, ganz zu schweigen von den horrenden Lieferkosten für die zerbrechliche Ware.
Ich habe das selbst erlebt – auf der Suche nach einem Extra-Tiefen-Spiegel für unseren schmalen Eingangsbereich. Doch zum Glück gibt es einen genialen Lifehacks, den ich bei der Recherche entdeckt habe. Er kommt direkt aus der IKEA-Trickkiste, ist schnell umgesetzt und spart Ihnen potenziell hunderte Euro. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie einen gigantischen 2,40 x 1,20 Meter großen Spiegel für das Budget eines Wocheneinkaufs selbst bauen.
Der Spiegel-Hack: Warum die Profis auf dieses unscheinbare IKEA-Produkt schwören
Innenarchitekten wissen: Ein hoher Spiegel ist die Geheimwaffe gegen beengte Wohnverhältnisse. Er fängt das Licht ein, multipliziert den Raum optisch und sorgt für eine aufgeräumte, luftige Atmosphäre. Der Haken? Die Kosten.
Die günstige Lösung: BLODLÖNN ist der Held, den Sie brauchen
Viele übersehen die kleinen, unscheinbaren Spiegel-Sets beim IKEA. Wir brauchen das BLODLÖNN 4er-Set (quadratische Mosaikspiegel, 30 cm x 30 cm). In Österreich kostet dieses Set meist unter 10 Euro.

Um nun den Wow-Effekt eines imposanten 2,40 m x 1,20 m Spiegels zu erzielen, müssen Sie nur rechnen:
- Für die gewünschte Größe benötigen Sie 8 Sets des BLODLÖNN-Spiegels.
- Das sind insgesamt 32 kleine Quadrate.
- Die Gesamtkosten liegen damit bei deutlich unter 100 Euro (je nach aktueller Preisaktion).
Kleben statt Bohren: Die Installation ist kinderleicht
Das Beste an diesem Trick? Sie benötigen weder eine Bohrmaschine, noch müssen Sie schwere Rahmen hantieren. Die BLODLÖNN-Spiegel werden mit doppelseitigem Klebeband geliefert.
So funktioniert der Aufbau:
- Planen Sie Ihre Spiegelfläche von 8 Kacheln hoch und 4 Kacheln breit (8 x 4 = 32 Kacheln).
- Reinigen Sie die Wandfläche gründlich.
- Positionieren Sie die erste Reihe mithilfe einer Wasserwaage sehr präzise – dieser Schritt ist entscheidend für das Endergebnis.
- Kleben Sie die Kacheln Reihe für Reihe an und sorgen Sie für minimale, gleichmäßige Abstände.
Voilà! In weniger als einer Stunde haben Sie einen wandhohen Spiegel geschaffen, der professionellen Design-Looks in nichts nachsteht.

Der Insider-Tipp: Wo der Spiegel seinen größten Effekt entfaltet
Der Bau des Spiegels ist nur die halbe Miete. Die Platzierung ist das Geheimnis, um den Raum wirklich zu transformieren. Viele machen den Fehler, den Spiegel einfach irgendwo aufzuhängen. Hier sind die Positionen, die einen Raum in Österreich wie ein Penthouse wirken lassen, sei es in Wien, Graz oder Ihrem Landhaus:
Die ultimative Platzierungs-Checkliste:
- Direkt gegenüber einem Fenster: Dies ist der mächtigste Trick. Der Spiegel fängt das knappe Tageslicht ein (besonders wichtig im Winter) und wirft es tief in den Raum zurück. Sofortige Helligkeit und Weite garantiert.
- Am Ende eines schmalen Flurs: Ein bodentiefer Spiegel dort platziert, nimmt dem Flur die „Tunnel-Wirkung“ und lässt ihn wie einen Verlängerungstrakt erscheinen, anstatt wie eine Sackgasse.
- Hinter einem Sofa oder Esstisch: Erzeugt blitzschnell mehr Tiefe und macht den Raum großzügiger, ohne dass Sie die Möbel umstellen müssen. Ideal für Multifunktionsräume oder den oft dunklen Kellerraum.
- Vor einer schönen Pflanze oder Deko-Ecke: Sie verdoppeln das visuelle Interesse. Ein großer Olivenbaum oder ein Kunstwerk wirkt gleich doppelt so opulent.
Achtung vor dem häufigen Fehler: Platzieren Sie den Spiegel nie gegenüber einer unaufgeräumten Ecke (wie dem vollen Wäscheständer oder dem Regal voller Papierkram). Der Spiegel wird das Chaos optisch verdoppeln und den Raum unruhig machen. Wählen Sie immer etwas Schönes, das gespiegelt werden soll.
Fazit und Ihre Erfahrung
Mit dem BLODLÖNN-Hack beweisen Sie, dass luxuriöses Interior Design kein Vermögen kosten muss. Für unter 100 Euro erhalten Sie einen Effekt, der sonst nur mit sündhaft teuren Spezialanfertigungen erzielt wird. Sie sparen Geld, Zeit und Nerven bei der Montage.
Haben Sie diesen oder einen ähnlichen IKEA-Hack schon ausprobiert? Wo haben Sie Ihren XXL-Spiegel platziert und wie hat es Ihren Raum verändert? Teilen Sie Ihre besten Tricks und Bilder in den Kommentaren!

