Warum erfahrene Airfryer-Besitzer nur einen Tropfen Spülmittel auf das Heizelement geben

Warum erfahrene Airfryer-Besitzer nur einen Tropfen Spülmittel auf das Heizelement geben

Hand aufs Herz: Ihr Airfryer ist Ihr Küchenheld, aber die Reinigung ist jedes Mal ein Kampf? Kaum etwas ist frustrierender, als angebranntes Fett und Essensreste, die sich hartnäckig in den Ritzen festsetzen. Ich habe bemerkt, dass viele Österreicher ihren Airfryer zwar lieben, ihn aber oft nur oberflächlich reinigen – ein Fehler, der die Lebensdauer des Geräts drastisch verkürzen kann.

Die gute Nachricht? Es gibt eine extrem effektive Methode, die selbst hartnäckigste Verkrustungen löst und Ihr Gerät wieder wie neu aussehen lässt. Und das Beste: Sie benötigen dafür keine teuren Spezialreiniger, sondern nur einen simplen Trick, den Insider kennen.

Warum Sie Ihren Airfryer sofort nach jedem Gebrauch säubern sollten (Die Anti-Stress-Regel)

Die größte Sünde ist das Aufschieben. Je länger Sie warten, desto mehr brennt sich der Schmutz ein. In meiner Praxis sehe ich immer wieder, dass regelmäßige, aber einfache Routine 90 % der Arbeit erspart. Sehen Sie es als Prävention – wie das Zähneputzen für Ihr Küchengerät.

Die Mini-Routine: Was nach jeder Benutzung Pflicht ist

Diese Schritte dauern keine fünf Minuten, verhindern aber, dass Sie später stundenlang schrubben müssen. Und ja, in Wien, Salzburg oder Graz, wo Zeit Mangelware ist, ist Effizienz König.

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  • Schritt 1: Sicherheit geht vor. Ziehen Sie immer den Stecker! Lassen Sie das Gerät vollständig abkühlen – versuchen Sie bitte nicht, den heißen Korb sofort unter Wasser zu halten.
  • Schritt 2: Grober Schmutz raus. Entfernen Sie Schublade und Korb. Entsorgen Sie die größeren Essensreste (Paniermehl, grobe Krümel) mit einem Küchentuch.
  • Schritt 3: Das Einweichen. Hier kommt der Schlüssel: Füllen Sie das Spülbecken mit warmem Wasser und einem Schuss Spülmittel. Lassen Sie Korb und Schublade (falls nicht spülmaschinenfest) mindestens 15 Minuten einweichen. Der Schmutz fällt dann fast von selbst ab.

Achtung: Verwenden Sie zum Reinigen der beschichteten Teile niemals Stahlwolle oder die grüne, raue Seite des handelsüblichen Schwamms. Das zerstört die Antihaftbeschichtung in Sekundenschnelle.

Der Insider-Tipp: Das unsichtbare Backpapier-Risiko

Viele Airfryer-Besitzer verwenden Backpapier, um die Reinigung zu vereinfachen. Das ist grundsätzlich klug, aber es gibt einen entscheidenden Haken, den viele übersehen und der zu Brandgefahr führen kann. Ein fataler Fehler, den ich oft sehe, ist, das Papier bereits beim Vorheizen in den leeren Korb zu legen.

Backpapier ist leicht. Wenn es nicht mit Lebensmitteln beschwert wird, kann es durch den starken Heißluftstrom nach oben geblasen werden und mit dem Heizelement in Kontakt kommen. Das Ergebnis? Akute Brandgefahr.

  • Das Papier muss genau in den Korb passen.
  • Es darf niemals am Rand hochstehen (so, dass es die Luftzirkulation blockiert).
  • Legen Sie Backpapier nur ein, wenn es sofort mit Lebensmitteln beschwert wird.

Der 3-Minuten-Masterplan: Das Heizelement reinigen, ohne die Elektrik zu beschädigen

Der Innenraum und vor allem das Heizelement werden oft ignoriert, weil sie nicht direkt mit der Panade in Berührung kommen. Trotzdem können Fettspritzer und Dämpfe im Laufe der Zeit eine klebrige Schicht bilden. Wer diese Ablagerungen ignoriert, bemerkt bald eine schlechtere Leistung des Geräts.

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Hier die goldene Regel: Wasser und Elektrik sind Feinde.

So reinigen Sie das Heizelement effektiv und sicher

  • Schritt 1: Alles raus. Haben Sie Korb und Schublade entfernt? Gut. Nun kippen Sie den Airfryer auf den Kopf (oder legen Sie ihn auf die Seite), um das Heizelement gut sehen und erreichen zu können.
  • Schritt 2: Der feuchte Lappen-Trick. Wischen Sie den Innenraum mit einem nur leicht angefeuchteten Tuch und etwas Spülmittel aus. Es darf keinesfalls Flüssigkeit in die Elektronik laufen. Danach mit einem trockenen Tuch nachwischen.
  • Schritt 3: Die Bürste für das Element. Fettspritzer auf dem Heizelement? Nehmen Sie niemals einen nassen Schwamm! Verwenden Sie stattdessen eine weiche Bürste (eine saubere Zahnbürste oder ein weicher Pinsel eignen sich hervorragend), um die getrockneten Reste vorsichtig abzukratzen.
  • Der Zusatz-Tipp: Sollten die angebrannten Reste hartnäckig sein, befeuchten Sie die Bürste nur minimal mit einer Mischung aus Wasser und einem Tropfen Essig – aber wirklich nur minimal. Da das Element bei Gebrauch stark erhitzt wird, ist eine tiefe chemische Reinigung meist unnötig, aber die groben Spritzer sollten entfernt werden.

Vergessen Sie nicht: Bevor alle Teile wieder zusammengesetzt werden, müssen Korb, Schublade und Innenraum hundertprozentig trocken sein. Ein feuchter Airfryer ist ein Nährboden für Keime und könnte die elektronischen Teile beschädigen.

Fazit und Ihre Erfahrung

Regelmäßige Pflege des Airfryers ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Mit der Methode des Einweichens und der minimal-feuchten Reinigung des Heizelements sparen Sie nicht nur Zeit, sondern verlängern auch die Knusper-Garantie Ihres Geräts. Probieren Sie es beim nächsten Mal aus!

Und jetzt zu Ihnen: Was ist Ihr größter Airfryer-Reinigungsschmerzpunkt? Haben Sie einen geheimen Österreich-Tipp, den Sie teilen möchten?

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