Hand aufs Herz: Bei Ihnen stapeln sich auch leere Einmachgläser, dunkelgrüne Weinflaschen und vielleicht die eine oder andere Toffifee-Packung, weil sie „eigentlich zu schade zum Wegwerfen“ sind? Dieses Phänomen kenne ich nur zu gut. Besonders bei uns in Österreich, wo wir eine Kultur des Sammelns statt Wegwerfens pflegen. Wir sehen in einer schönen Flasche mehr als nur Altglas; wir sehen ein Potenzial.
Das Problem ist oft: Was genau soll man damit anstellen, ohne dass es am Ende nach einer missglückten Bastelstunde aussieht? Viele DIY-Projekte scheitern am Aufwand. Aber ich bin auf ein Gadget gestoßen, das genau weiß, wie man dieses Dilemma löst, und es verwandelt selbst die gewöhnlichste leere Flasche in ein echtes Dekorelement – in nur drei Sekunden.
Warum Sie leere Weinflaschen nie wieder wegwerfen sollten
Denken Sie an die letzte gemütliche Heurigen-Runde oder das Weihnachtsessen. Die leeren Flaschen stehen da, oft mit wunderschönem, dunklem Glas. Diese Flaschen sind die perfekte Basis für stimmungsvolle Beleuchtung, und zwar ohne komplizierte Installation. Das Tchibo-Gadget, die sogenannte LED-Flaschenleuchte, macht den Großteil der Arbeit für Sie.
Ich habe mir das Set genauer angesehen, und es ist überraschend durchdacht. Es geht nicht nur darum, Licht in eine Flasche zu stecken, sondern darum, die Lichtstimmung exakt zu steuern.
- Die Leuchte wird einfach auf den Flaschenhals gesteckt. Zwei mitgelieferte Aufsätze sorgen dafür, dass sie sowohl auf schmale Wein- als auch auf breitere Sekt- oder Champagnerflaschen passt.
- Das integrierte warmweiße LED-Licht ist in drei Stufen dimmbar (25 %, 50 %, 100 %). Das ist entscheidend, denn es erlaubt Ihnen, von dezentem Hintergrundlicht bis zur vollen Beleuchtung zu wechseln, ganz nach Bedarf.
- Die Leuchte ist akkubetrieben und verspricht bis zu acht Stunden stimmungsvolles Licht – perfekt für einen langen Abend mit Gästen.
Kurz gesagt: Aus „Müll“ wird binnen Sekunden ein Design-Objekt. Und das für gerade mal 17,99 Euro für das komplette Set inkl. Sternen-Cover und Ladekabel.

Der unterschätzte Wert dieses Geschenks (besonders für die Schwiegermutter)
Gerade jetzt, in der Vorweihnachtszeit, ist die Tchibo-Flaschenleuchte ein genialer Geschenktipp. Warum? Weil es Individualität und praktische Eleganz vereint, ohne überteuert zu sein. Viele übersehen diesen Aspekt:
- Es ist ideal für Weinliebhaber und Menschen, die Wert auf Upcycling legen.
- Da es akkubetrieben ist, kann es überall eingesetzt werden, von der kleinen Wiener Stadtwohnung bis zur Gartenparty auf der Terrasse.
- Sie können die Leuchte mit einer besonders schönen leeren Flasche – vielleicht von einem gemeinsamen Lieblingswein – kombinieren, was dem Geschenk eine persönliche Note verleiht.
Der Clou ist das „Büchlein“-Design. Es sieht nicht nach billiger Massenware aus, sondern wie ein cleverer Einfall. Und seien wir ehrlich: Wer freut sich nicht über ein Geschenk, das sowohl nützlich als auch dekorativ ist?
So bringen Sie selbst hartnäckige Etiketten und Verschmutzungen weg
Bevor die Flasche aber ihr neues Leben als Lampe antritt, muss sie innen wie außen picobello sauber sein. Meine Erfahrung zeigt: Der Flaschenhals ist oft das Problem. Aber keine Sorge, es gibt einen Trick, der fast so gut funktioniert wie eine professionelle Flaschenbürste.
Der geniale Reis-Hack für strahlend sauberes Glas
Ich brauche in meiner Praxis oft blitzsaubere Flaschen für Dekozwecke und bin dabei auf eine Methode gestoßen, die so einfach ist, dass man sie leicht übersieht:
Füllen Sie warmes Wasser in die Flasche. Geben Sie einen Spritzer Spülmittel und dann einen Esslöffel ungekochten Reis (geht auch mit Sand oder kleinen Kieseln) hinzu. Halten Sie die Öffnung fest verschlossen und schütteln Sie kräftig. Der Reis wirkt wie winzige sanfte Bürsten und löst auch hartnäckige Wein- oder Saftablagerungen zuverlässig. Danach einfach mit klarem Wasser ausspülen und trocknen lassen.
Und so entfernen Sie Etiketten ohne Rückstände
Viele Weinflaschen haben wunderschöne Etiketten, die man gerne behalten möchte. Andere möchte man lieber entfernen, um einen puristischen Look zu erzielen. Kleberreste sind dabei der absolute Endgegner. Aber auch hier gibt es spezielle Tricks:

1. Die einfache Einweichmethode:
Legen Sie die Flasche in ein Waschbecken oder eine große Schüssel mit warmem Wasser und viel Spülmittel (z. B. Fit oder eine österreichische Marke wie Frosch). Lassen Sie das Etikett 15 bis 30 Minuten untertauchen. Oft löst sich der Kleber dann schon so weit, dass Sie das Etikett einfach abziehen können.
2. Der Backpulver-Öl-Tipp für Klebereste:
Bleiben klebrige Reste zurück, ist dieser Haushalts-Lifehack mein Favorit: Mischen Sie einen kleinen Löffel normales Speiseöl (Sonnenblumen- oder Rapsöl, was auch immer in der Küche bereitsteht) mit etwas Natron oder Backpulver zu einer cremigen Paste. Das Öl löst Kleber auf, während das Pulver leicht scheuert. Diese Paste auf die Reste auftragen, einwirken lassen und mit einem Lappen abreiben. Die Reste verschwinden fast wie von selbst.
Dieses Tchibo-Gadget zeigt uns: Man muss nicht viel Geld ausgeben oder stundenlang basteln, um in den eigenen vier Wänden eine gemütliche und stilvolle Atmosphäre zu schaffen. Man braucht nur die richtigen Werkzeuge, um das Potenzial zu erkennen, das in den Dingen steckt, die wir sonst achtlos wegwerfen würden.
Welche alte Flasche würden Sie als Erstes in eine Lampe verwandeln? Den Pinot Noir oder doch den geliebten Grünen Veltliner?

