Warum österreichische Hobbyköche jedes Jahr vor Weihnachten das IKEA-Bratenthermometer kaufen

Warum österreichische Hobbyköche jedes Jahr vor Weihnachten das IKEA-Bratenthermometer kaufen

Für viele Österreicher ist der Weihnachtsbraten der kulinarische Höhepunkt des Jahres. Aber Hand aufs Herz: Haben Sie schon einmal Stunden in der Küche verbracht, nur um dann ein trockenes oder zähes Stück Fleisch auf den Tisch zu stellen? Dieser „Küchen-Fail“ ist vor allem in der stressigen Vorweihnachtszeit eine echte Katastrophe. Ich habe in meiner Praxis bemerkt, dass die meisten Hobbyköche diesen Fehler machen, weil sie sich auf Schätzungen verlassen.

Doch ein Küchengeheimnis, das Profis schon lange kennen, wird jetzt zum viralen Hit: Ein unscheinbares, digitales Bratenthermometer von IKEA. Für unter 10 Euro verspricht es, den Hauptgang dieses Jahr perfekt zu machen. Das sollten Sie jetzt wissen, bevor die Regale in Wien, Graz oder Linz wieder leergefegt sind.

Der häufigste Fehler beim Festtagsbraten, der ihn ungenießbar macht

Das Problem ist einfach: Man kann Fleisch von außen nicht ansehen, ob es im Inneren roh, „medium“ oder durch ist. Man sticht hinein, erhofft sich den idealen Saft, und ist dann oft enttäuscht. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann bei Geflügel gesundheitlich riskant sein. Wer möchte schon am Heiligen Abend wegen eines trockenen Bratens oder, schlimmer noch, einer Magenverstimmung leiden?

Das Geheimnis liegt in der Kerntemperatur, und hier kommt das IKEA-Thermometer ins Spiel. Es misst präzise, was wirklich im Inneren des Bratens passiert, während der Ofen läuft.

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Warum gerade dieses 9-Euro-Thermometer zum „Must-Have“ wird

Normalerweise kosten digitale Bratenthermometer mit Timer-Funktion ein Vielfaches. Aber das Modell von IKEA ist aus drei spezifischen Gründen vor Weihnachten der Renner:

  • Die Spezifische Utility: Es ist nicht nur ein Thermometer, sondern ein Helfer mit Timer. Sie stellen die gewünschte Kerntemperatur ein (z. B. 65 °C für Schwein), und der Timer schlägt Alarm. Schluss mit dem ständigen Türöffnen und dem Entweichen kostbarer Hitze.
  • Backofentauglichkeit bis 250 °C: Das Kabel des Geräts hält Temperaturen bis 250 Grad stand. Sie können es also bedenkenlos im Ofen lassen, während der Braten perfekt gart.
  • Die „Vergesslichkeits-Garantie“: Ich habe selbst bemerkt, dass der eingebaute Timer das größte Plus ist. Er verhindert, dass man den Braten vergisst, wenn man gerade mit den Beilagen oder dem Anrichten beschäftigt ist. Ein Überhitzen und damit ein Verkohlen oder Austrocknen gehört damit der Vergangenheit an.

Der Profi-Trick: So gelingt Ihnen jeder Braten von Lachs bis Geflügel

Viele unterschätzen, dass jede Fleischsorte ihre eigene „magische Zahl“ hat. Wenn Sie diese Kerntemperatur erreichen und das Fleisch dann sofort aus dem Ofen nehmen, garantieren Sie Saftigkeit.

Diese Kerntemperaturen sollten Sie sich merken (Achtung: Bei Geflügel sind 75 °C Minimum!):

  • Rind (Medium): 55–58 °C
  • Schwein (Durch): 65–70 °C
  • Geflügel (Immer durch): Mindestens 75 °C
  • Lachs (Saftig): 52–56 °C

Tipp von mir: Nehmen Sie den Braten 1–2 Grad vor Erreichen der Zieltemperatur aus dem Ofen. Die Restwärme lässt die Temperatur im Ruhezustand noch leicht ansteigen. So vermeiden Sie, dass der Braten beim Anschneiden bereits zu trocken ist.

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Und was ist mit den Akkus? Ein wichtiger Hinweis vor dem Kauf

Das IKEA-Thermometer (oft auch als „GUBBÅN“ oder ähnlich bezeichnet) wird mit wiederaufladbaren Akkus betrieben, die separat verkauft werden – bei IKEA oft für einen kleinen Aufpreis. Diese müssen Sie zusätzlich einplanen. Da das Gerät aber sehr energieeffizient ist, halten die Akkus oft die gesamte Weihnachtswoche durch.

Ob als kleines, aber extrem nützliches Geschenk oder als Rettung für Ihr eigenes Weihnachtsmenü: Dieses kleine Gadget ist der Inbegriff von Specific Utility. Es löst ein großes Problem mit geringem finanziellen Aufwand. Ein trockener Braten ist vermeidbar. Dieses Jahr können Sie Ihre Familie und Gäste wirklich beeindrucken.

Haben Sie schon einmal wegen eines zu trockenen Bratens den Abend retten müssen? Teilen Sie uns Ihre Küchenkatastrophen (oder Erfolgsgeschichten!) in den Kommentaren mit!

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